10. November 2011
von Katharina Wyss
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Solidarische Landwirtschaft – Gemüsegemeinschaften

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Mitmachlandwirtschaft-Dialogabend am 15.11. in Oranienburg: Immer mehr Menschen schenken Herkunft und Qualität ihrer Lebensmittel größere Aufmerksamkeit. Gleichzeitig wird die Lage der Landwirte schwieriger, steigende Anforderungen an Aussehen und Größe von Mohrrüben und Tomaten und nicht zuletzt der Preisdruck des Handels machen vielen Höfen das wirtschaftliche Überleben schwer.
Was liegt da näher, als Gemüsegemeinschaften zu bilden? Gemüsegemeinschaften (CSA – Community supported Agriculture) sind eine Form der Direktvermarktung, mit der ein Teil der Ernte von einem festen Personenkreis zu einem festen Preis pro Monat abgenommen wird. Während für den Landwirt Planungssicherheit im Mittelpunkt steht, wünschen sich die Kunden vor allem Transparenz in Produktion und Herkunft ihrer Lebensmittel. Auch der Aspekt solidarischen ökonomischen Handelns hat Bedeutung. 20 Höfe arbeiten in Deutschland mittlerweile mit diesem Modell, Details siehe www.solidarische-landwirtschaft.org.

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