Für die Tonne – Lebensmittel als Müll

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fuer_die_tonne_cover_gJeden Tag landen ungeheure Mengen von Lebensmitteln im Müll, ein Vielfaches von dem, was nötig wäre, um das Hungerproblem auf der Welt zu lösen. Durch die Überproduktion werden Regenwälder (für die Anbauflächen) zerstört und die Emission von Treibhausgasen wesentlich erhöht. Tristram Stuart folgt der Versorgungskette von der Landwirtschaft über die Industrie und Supermärkte bis zu uns Verbrauchern und entlarvt den Geist der Verschwendung auf jeder Ebene. Doch es gibt Lösungen, mit denen es sich zu beschäftigen gilt.
Laut Financal Times ist „Für die Tonne“ eines der wichtigsten Umweltbücher der letzten Jahre; aber es ist mehr als das: Es ist ein Anklage gegen unsere Konsumkultur, die uns alle beschämen darf. (Klappentext)Das Lieblingszitat vom 1. Fair Camp „Mit unserem Handeln gestalten wir die Welt mit“ passt auch zu diesem Thema. Was wir nicht sehen, können wir nicht glauben: Es werden genügend Nahrungsmittel für die gesamte Erde produziert. Die Völlerei, die Wegwerfgesellschaft, die Nahrungsmittel, die zur Regulierung von Marktanteilen vernichtet werden, sind alles krankhafte und damit ungleichgewichte Ergebnisse. 1. Schritt zur Selbstkontrolle: Wieviel wirfst Du und wie oft an Nahrungsmitteln weg? Wie oft passiert es Dir, dass Frischeprodukte im Kühlschrank vergessen worden und verdorben sind? Teilt es uns mit: Die Kommentarfunktion unter diesem Artikel darf fleißig genutzt werden.

Tristram Stuart: Für die Tonne. Wie wir unsere Lebensmittel verschwenden // Artemis & Winkler (2011), 382 Seiten, € 20,60

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