ONE GOAL ist ein politischer Protest

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Wenn Staaten mehr Geld in Bildungs investieren (20% des Staatshaushaltes müßten es theoretisch sein), dann bedeutet das, dass sie eine Gesellschaft mit mündigen, gut ausgebildeten Menschen und damit auch die Demokratie fördern. Wer lesen und schreiben kann, kann sich selbstbestimmt eine umfassende Meinung bilden, informiert zur Wahl gehen und sich auch Protesten anschließen. Diktaturen ist das ein Dorn im Auge, leider oft auch sogenannten demokratischen Regierungen. Es geht also mehr als nur um ein Menschenrecht in der Kampagne ONE GOAL. Der kostenlose Schulbesuch ist dabei nur die Basis des Bildungsstarts. Je besser die Ausbildungschancen, je besser Schulen ausgestattet sind und Lehrer fair bezahlt werden, können mündige und gleichberechtigte Gesellschaften heranwachsen. Korruption im großen Stil, Unterdrückung und Manipulation auf den verschiedensten Ebenen, weitverbreitet in vielen Ländern dieser Erde, wird somit der Nährboden entzogen. Im Herbst treffen sich die Regierungen aus aller Welt erneut, auch um über das Bildungsthema zu sprechen. Vertreter von ONE GOAL werden mit dabei sein. Text: Katharina Wyss

> zum Artikel „ONE GOAL geht in die heiße Phase“
> http://www.dfa.gov.za/docs/speeches/2010/worldcupsumit0711.html
> http://www.unesco.org/en/efareport/
> http://www.unesco.org/en/efareport/resources/news-archive/sub-saharan-africa-challenge/

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