Soziales in Afrika

„Um ein Kind aufzuziehen, braucht man ein ganzes Dorf.“

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© Katharina Wyss

Wir unterstützen eine Lebensgemeinschaft mit Jugendlichen und Kindern in Namibia!

Wie es dazu kam? Katharina Wyss zog 2010 mit ihrer Familie nach Namibia und fand kurz nach ihrer Ankunft ein Projekt zum ehrenamtlichen Mitmachen in der Hauptstadt Windhoek. Im Projekt und im täglichen Leben wurde eines schnell deutlich. Die Folgen der Apartheidt prägen das faszinierende Land und das Miteinander trotz der Unabhängigkeit seit 1989 noch immer.

Aus dem tiefen Wunsch heraus helfen zu wollen, sind viele wertvollen Erfahrungen über das die Licht- sowie Schattenseiten von Entwicklungshilfe entstanden. Nach der Trennung vom Kinderschutzhaus in Katutura, das Katharina vier Jahre lang begleitet, ergab sich glücklicherweise, dass ein kleiner Teil der heranwachsenden jungen Menschen in einer privaten Lebensgemeinschaft liebevoll betreut wird.

Durch den deutschen Verein Moria Grace Katutura e.V., gegründet vor 17 Jahren, werden Spenden für Essen, Hygieneartikel, Schulmaterial und Weiterbildung unserer Vertrauensfrau & Mutter vor Ort, Sheroline Heita, regelmäßig zur Verfügung gestellt. Wir haben intensiv an der Transparenz in Bezug auf die Spendenverwendung gearbeitet und inzwischen einen Modus entwickelt, der für alle Beteiligten nachvollziehbar ist.

Neuer Vereinsname – neue Power

Im Juni 2017 ist Katharina Wyss zur 1. Vorsitzenden des Moria Grace Katutura e.V. ernannt worden. Als 2. Vorsitzende ist Sigrid Heintorf-Resesky gewählt. Die Umbenennung des Vereins ist der nächste Schritt. Wir freuen uns schon sehr, mit neuer Power und neuen Mitgliedern die Jugendlichen in Namibia zu fördern!

Mit Märkisches Landbrot fand von 2014 bis 2016 fand zusätzlich eine Kooperation statt, die einen Ausbildungsplatz für eine junge Frau und Mutter finanzierten. Ausbildungsort: ATCK – Agricultural Training Centre Krumhuk, südlich von Windhoek