27. März 2011
von Katharina Wyss
Keine Kommentare

Das war das Cradle to Cradle Festival

img_67521

Das Cradle to Cradle Festival in Berlin feierte am 16. März 2011 einen erfolgreichen Abschluß: über 5.000 (!!!) Besucher kamen zu den Veranstaltungen mit Workshops, Vorträgen, Ausstellungen, Konzerten und einer Modenschau. Es wird Frühling in Berlin und wir hoffen, dass dieses bahnbrechende Konzept nun auch in Deutschland Fuß fasst. Ganz Holland begeistert sich inzwischen dafür und selbst die Belgische Ratsspräsidentenschaft setzt auf C2C und C2C-Produkten beim staatlichen Beschaffungswesen. Klaus Zahn, Architekt Weiterlesen →

25. März 2011
von Katharina Wyss
Keine Kommentare

The Art of Facilitation

Ein Workshop für Facilitatoren, Workshopleiter, Moderatoren, Mediatoren, Supervisoren: Antje Berheide lädt ein zum Osterwochenende „The Art of Facilitation“ vom Karfreitag bis Ostermontag, den 22.-25. April 2011 in Kloster Lehnin bei Berlin. Wir wollen uns treffen, um uns gegenseitig zu schulen, Erfahrungen auszutauschen sowie neue Techniken zu lernen und auszuprobieren (deutsch/Englisch). Es gibt noch einige Restplätze. Weiterlesen →

25. März 2011
von Katharina Wyss
Keine Kommentare

MeetUp „Stimme ist Atem – und Atem ist Leben“

Wir laden am kommenden Samstag, den 26. März 2011 Bergmann_garten_01k
ab 15:00, herzlich ein zum nächsten Netzwerktreffen bei Camilla Elisabeth Bergmann. Thema: „STIMME IST ATEM – und Atem ist Leben“ – Mit Atem- und Stimmarbeit zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden. Wer glaubt, sich über den Zusammenhang von Atem und Stimme bewußt zu werden, sei nur etwas für Schauspieler, Sänger oder Lehrer, sollte zum MeetUp Nachmittag. Mit Vortrag und entspanntem Networking. Bei schönem Wetter findet der Networkingteil im Garten statt, kulinarisch verwöhnt mit Snacks und Getränken. // Weiterlesen →

20. Februar 2011
von Katharina Wyss
Keine Kommentare

Buchtipp: Cradle to Cradle

Pflichtlektüre!
EINFACH INTELLIGENT PRODUZIEREN. Cradle to Cradle:
Die Natur buchcover-cradle_to_cradle-minizeigt, wie wir die Dinge besser machen können. Gebrauchsanweisungen für das 21. Jahrhundert von Michael Braungart und William McDonough, Berliner Taschenbuch Verlag, Deutsche Erstausgabe, 10,90 EURO, ISBN 978-3-8333-0183-4
Link: Artikel über Michael Braungart, von Peter Unfried (auf Utopia)

Das Buch ist Pflichtlektüre: Zukünftig brauchen wir nur noch zwei Arten von Produkten. Die, die wir bedenkenlos wegwerfen können, da sie biologisch abbaubar sind, und Gebrauchsgüter, die sich ohne Qualitätsverluste – also anders als bei bisherigen Recyclingverfahren – endlos wiederverwerten lassen. Die Natur ist dabei Vorbild.

> Vortrag von Klaus Zahn, zertifizierter Cradle-to-Cradle Architekt, am 24.2.2011 während des Cradle-to-Cradle Festivals in Berlin

20. Januar 2011
von Katharina Wyss
Keine Kommentare

Neues im Januar: Karmakonsum, AVAAZ, FAIR CAMP

Euch allen einen wunderbaren Start ins neue Jahr 2011! Infos über nachhaltige Veranstaltungen und spannende Berichte sind zu finden auf Karmakonsum.de, dem Blog unseres Netzwerkfreundes Christoph Harrach. // Auf AVAAZ wird aufgerufen, brandaktuelle Aktionen zu unterzeichnen (u.a. gegen Pestizideinsatz zum Schutz unserer Bienenvölker!). Bitte mitmachen. // Unser Lieblingszitat vom 1. FAIR CAMP „Mit unserem Handeln gestalten wir die Welt mit“ leitet ein, dass wir an der Nachlese sitzen, die in Kürze hier zu lesen ist. Hier die ersten beiden Feedbacks als Vorfreude auf den nächsten Artikel.

Enrio Rima, Lebenskleidung: „Vielen Dank für den schönen Nachmittag bei dir in Pankow. Es hat Spass gemacht bei Euch. Tolle Location. Angenehme Atmosphäre. Rundum gelungen!“

Sepp Fiedler, Solardesign: „Die Veranstaltung war wie schon im letzten Jahr sehr angenehm. Die Atmosphäre im Eden ist bestens, das Team ist kompetent und freundlich und die Musik war hervorragend! Bis zum nächsten Vortrag.“

> zum ersten FAIR CAMP Artikel auf www.pankow-guide-gesundheit.de
> Der „Cradle-to-cradle“ Veranstaltungstipp (Start 26.1. in Berlin) auf Karmakonsum
> zur nächsten Karmakonsum-Konferenz im Juni 2011
> zur Bienen-Aktion auf AVAAZ

29. Oktober 2010
von Katharina Wyss
Kommentare deaktiviert für Kinderkunstprojekt „Wohn(T)Räume“

Kinderkunstprojekt „Wohn(T)Räume“

kinderwohntraume_logo-72dpi

kwt_anouk_7j-blog

Die 7jährige Anouk träumt davon, wenn sie groß ist in einem geschnörkelten Haus zu wohnen, mit einer großen Sonne und einem unterirdischen, lustigen Tier, das Äpfel auf dem Kopf trägt. Benni (8) aus Namibia möchte eines Tages ein Mann sein, der auf einer Farm lebt. Er fährt Eselwagen und gibt den Eseln Wasser. Er kocht und isst und reitet sein Pferd.

Die weltweit wandernde Malwerkstatt „Wohn(T)Räume“ begann mit Hilfe von Katharina Wyss, Designerin/Netzwerkerin, und Cosima Müller vom Kinderradio Radijojo im Mai 2010 in Windhoek, Namibia. Kinder aus dem Township Katutura brachten ihre Wohnträume aufs Papier und beantworteten zwei Fragen in einem Interview: Wie wohnst Du? Und wie möchtest Du gern wohnen, wenn Du groß bist?

Bisherige Stationen der Malwerkstatt:
Schutzhaus Moria Grace in Katutura-Windhoek (Namibia)
FEZ Berlin
Experimentdays 2010 Berlin
Waldorf School Windhoek (Namibia)
1. FAIR CAMP in Berlin

Mit einhundert Arbeiten von Kindern aus Namibia und Deutschland wird die auditive Kinderkunstausstellung „Wohn(T)Räume“ in einem ungewöhnlichen Format beginnen. Jedes A4 große Bild wird mit einem Foto des Künstlers gerahmt. So sind die Augen der Kinder zu sehen, die uns ihre Träume anvertrauen. Neben jedem vierten Werk ist über Kopfhörer ein Interview der Kinder in Deutsch und Englisch zu hören.

Viele Dinge lassen sich über das Anschauen der Bilder und Hören der Interviews entdecken. Dies ist eine Ausstellung für die ganze Familie, und wird an vielen Orten sowie im Internet zu besuchen sein. Die wandernde Malwerkstatt lässt sie stetig wachsen.

Jedes Kind hat ein Recht auf Bildung, und vor dem Schreiben kommt das Malen. Durch den Mut der Kinder, uns ihre Träume zu schenken, werden Menschen ermutigt, hinzusehen.
kinderwohntraeume_mg_windhoek_small

ned_5183

Noch ist der Prozess der Malwerkstatt in vollem Gange und für die Umsetzung der Ausstellung werden Sponsoren, Förderer und Bilderpaten eingeladen, das Projekt zu begleiten. Helfen Sie mit, die Träume der Kinder Stück für Stück in die Wirklichkeit zu bringen. Auch wir Erwachsenen dürfen mutiger werden, unseren Träumen Ausdruck zu verleihen. Denn wer anderen hilft, Träume wahr werden zu lassen, kommt seinen eigenen näher.

Kontakt: post@kinderwohntraeume.info
Cosima Müller, +49 178 327 02 00/ +49 30 80 575 678
Katharina Wyss,  +49 177 158 07 08 / +264 81 340 23 79

Links:
> Bildergalerie Malworkshop Moria Grace, Namibia
> Bildergalerie Malworkshop WSW, Namibia
> Bildergalerie Malworkshop Experimentdays 2010

20. Oktober 2010
von Katharina Wyss
Keine Kommentare

Experimentdays mit Malwerkstatt für Kinder

may_9

Projektbörse auf den Experimentdays 2010 am Samstag, 30.10.2010: Wer sich für gemeinschaftliche Wohnprojekte, Mehrgenerationenwohnen oder für nachhaltiges Bauen interessiert, Kontakte sucht oder sich Anregungen holen möchte, ist hier genau richtig. Für Kinder steht von 10-18 Uhr unsere „Wohn(T)räume“ MALWERKSTATT bereit. Cosima und Maria (Goldboerse) malen mit den Kindern und nehmen Interviews zu ihren Wohnträumen auf.  Das auditive Kinderkunstprojekt „Wohn(T)räume“ verbindet zwei Kontinente und zwei Hauptstädte: Berlin und Windhoek in Namibia. Ich selbst male zur gleichen Zeit mit Kindern in Windhoek. Die Kinder auf beiden Kontinente sind via Skype-Kamera miteinanderverbunden und können ihre Träume austauschen. > weiter zum Programm „Experimentdays 2010“ // > weiter zur Projektbörse „Experimentdays 2010“ Weiterlesen →

30. September 2010
von Katharina Wyss
Keine Kommentare

Ausstellung zum Thema Nachhaltigkeit in Berlin

ausstellung_ufer_nachhaltigkeit

Nur noch zum 10. Oktober 2010: „Zur Nachahmung empfohlen!“ – Expeditionen in Ästhetik und Nachhaltigkeit präsentiert künstlerische Praktiken und Ansätze, die sich mit Themen wie erneuerbare Energien, Klimawandel, Re-/Upcycling und nachhaltigem Wirtschaften auseinandersetzen. Die vorgestellten künstlerischen Objekte und Experimente überraschen, provozieren und regen zum Nachdenken an. Rahmenprogramm mit Filmvorführungen und Diskussionsveranstaltungen.
Museumshop: Lilly Green. Bis 10. Oktober 2010 in den Uferhallen Berlin-Wedding. www.z-n-e.info

7. Mai 2010
von Katharina Wyss
Keine Kommentare

„Back to the roots – Städte im Übergang“

Die Transition-Town*-Bewegung (*Übergangsstädte) setzt auf: 1) die Reduzierung des Ölverbrauchs und strebt den Einsatz erneuerbare Energien an. 2) Nachbarn arbeiten zusammen, 3) Essen & Einkaufen regional bzw. lokal, 4) Projekte, die das Teilen anregen und ebenso Ressourcen sparen: wie Regionalwährungen, Werkzeugverleih, Carsharing, Gemeinschaftsgärten, Bibliotheken, Ludotheken (Spielzeugbibliotheken), gemeinschaftlich betriebene Landwirtschaft, 5) gemeinsame Baumpflanzaktionen u.ä.

In den Vereinigten Staaten ist die Slow-Life-Bewegung zu einem Teil der „Bewegung für Einfachheit“ geworden. Sie ermutigt die Menschen zu einem sinnvollen Leben, indem sie die uralte visionäre Kraft der Muße erforscht und zurückfordert. Allmählich finden die Menschen Wege, sich wieder Zeit zu nehmen, um mehr zu Fuß zu gehen, mit ihren Nachbarn zu plaudern und sich mehr in ihrer unmittelbaren Umgebung aufzuhalten.

Gemeinschaft ist von zentraler Bedeutung, um Menschen zu einem einfacheren Leben zu inspirieren. Ebenso wichtig ist es aber auch zu erkennen, dass dieser Ansatz Folgen für die Demokratie hat, ist er doch der einzige Weg, den Großunternehmen, der Kraft hinter dem Konsumdenken, Macht zu entreißen. Robert Wuthnow, Soziologe an der Princeton University, fordert in seinem Buch American Mythos eine »nachdenklichere Demokratie« und Gelegenheiten, über grundlegende Werte und Ideale zu sprechen. Er argumentiert, dass der Übliche demokratische Diskurs nicht über den Gedanken des »informierten Bürgers« – das ist jemand, der an der Diskussion über aktuelle Ereignisse teilhat – hinausgeht und dass nicht über grundlegende Werte und Annahmen reflektiert wird. Freiwillige Einfachheit ist sicherlich das »kritisch betrachtete Leben«, das dem Menschen hilft zu entscheiden.

Robert Putnam schreibt in seinem Werk Bowling Alone: Die Kultur, in der Nachbarn miteinander reden würden, sei auch jene, in der sie wählen gingen. Wenn die Menschen in ihren Gemeinschaften engagiert sind, dann sprechen sie auch miteinander und sind in der Regel mehr in Politik und Gesellschaft engagiert, zum Beispie! in örtlichen Bürgerinitiativen. Die Nachbarschaftsbewegung ist also in vie!er Hinsicht von Bedeutung. Letztlich helfen Gespräche und das Engagement mit anderen den Menschen, die Kultur des »einsamen Wolfs« abzulegen und zu erkennen, dass wahre Sicherheit nicht in materiellem Wohlstand, sondern in der Beziehung zu Menschen liegt.

Eine weitere kreative Idee, die zur Transition-Town passt, ist »The Compact«, eine Initiative, in der sich Konsumenten bereit erklären, ein Jahr lang nichts Neues zu kaufen.

Überall auf der We!t entwicke!n Menschen Wege, dem Konsumdenken die Stirn zu bieten und Postkonsumkulturen zu schaffen. Am Barefoot College in Indien werden einfach lebende Menschen dazu ermutigt, ihren nachhaltigen Lebensstil beizubehalten. Das Dorf Gaviotas in Kolumbien hat mithilfe innovativer Techniken wie Solar-Windkraft unfruchtbare Savanne urbar gemacht und Wälder wieder aufgeforstet.

Das Ziel ist nicht nur, die Menschen zu weniger Konsum zu bewegen, sondern eine neue  Gesellschaft hervorzubringen, sie zu inspirieren und zu motivieren und sich mehr für den gesellschaftlichen Wandel zu engagieren, indem Empathie, Fürsorge und Verbundenheit geweckt werden. Wenn die Menschen mit anderen zusammenkommen, können sie ihre KonsumwÜnsche loslassen, weil sie einen neuen Lebensstil kennenlernen, der mehr zufriedenstellt. Dann ist freiwillige Einfachheit sowohl eine Lebensform auch eine Philosophie und eine Methode für gesellschaftlichen Wandel, die dazu beitragen kann, Konsumgesellschaften zu verändern, indem sie den Menschen hilft zu verlehen, dass weniger mehr ist.

Einer der wichtigsten Wege, wie diese Werte und Modelle Verbreitung finden, ist Bildung. Die vie!fältigen von  z.B. Ökodörfern entwickelten Bildungsprogramme spiegeln den ethischen Kern der jeweiligen Gemeinschaft. Und sie beruhen auf Erfahrung und beziehen sämtliche Fähigkeiten und Anlagen der Lernenden mit ein: Kopf, Herz und Hände.

Quelle: aus „Einfach besser leben“ (Worldwatch Institute, Zur Lage der Welt 2010) Cecile Andrews/Wanda Urbanska