Einträge gespeichert als 'Transition Town'

Einladung zur Transition (Un-)Konferenz am 14.-16.10.2011 in Bielefeld & Oerlinghausen: vernetzen.austauschen.umsetzen
Was wir in Hannover letztes Jahr begonnen haben, soll in diesem Herbst weiter an Fahrt gewinnen. Aktive & Interessenten aus über 50 Transition-Initiativen in Deutschland, Österreich & der Schweiz vernetzen sich weiter, auch Neuinteressierte sind dabei immer gern gesehen. Wir treffen uns erneut, um kreative Energien freisetzen, die alles wandeln können: Erfahrungen austauschen, Erfolge feiern und neue Initiativen auf den Weg bringen. Natürlich geht das nur mit Eurer Unterstützung – deshalb kommt alle und wirbelt mit. Wir brauchen Eure positiven Kräfte! > Programm, Infos und Anmeldeunterlagen: www.transition-initiativen.de/page/2011-un-konferenz [Mehrlesen →]
Tags: Allgemeines · Termine · Transition Town
Aus Wikipedia: „Im Rahmen des Transition Town Movement (etwa „Bewegung für eine Stadt des Übergangs/Wandels“) proben seit 2006 Umwelt- und Nachhaltigkeitsinitiativen in vielen Städten und Gemeinden der Welt den geplanten Übergang in eine postfossile, relokalisierte Wirtschaft. Die Bewegung, initiiert von dem irischen Permakulturalisten Rob Hopkins, lässt sich dem v.a. in den USA weit verbreiteten Gedanken des „Eco-Communalism“ zuordnen, [Mehrlesen →]
Tags: Allgemeines · Transition Town
Am Donnerstag, den 16. Juni 2011, laden wir in Berlin ab 19 Uhr herzlich ein zum Film-Videoabend: „Ein neues Wir“ – alternative Gemeinschaften und Ecovillages in Europa. Anschließend stellen wir Euch die Transition Town Konferenz in Hannover vor und gehen, wenn noch Zeit ist, auf die Postwachstums-Konferenz ein. Netzwerken, Gedankenaustausch und Gespräche inklusive. // Wegen sehr begrenzter Platzanzahl (max. 20) bitten wir um rechtzeitige Voranmeldung per E-Mail oder über Facebook: katharinawyss.goldboerse
[Mehrlesen →]
Tags: Allgemeines · Termine · Transition Town

Das Cradle to Cradle Festival in Berlin feierte am 16. März 2011 einen erfolgreichen Abschluß: über 5.000 (!!!) Besucher kamen zu den Veranstaltungen mit Workshops, Vorträgen, Ausstellungen, Konzerten und einer Modenschau. Es wird Frühling in Berlin und wir hoffen, dass dieses bahnbrechende Konzept nun auch in Deutschland Fuß fasst. Ganz Holland begeistert sich inzwischen dafür und selbst die Belgische Ratsspräsidentenschaft setzt auf C2C und C2C-Produkten beim staatlichen Beschaffungswesen. Klaus Zahn, Architekt [Mehrlesen →]
Tags: Allgemeines · Transition Town
Die empfehlenswerten „Training for Transition“ Workshops finden mehrmals im Jahr in verschiedenen Städten in Deutschland und der Schweiz statt. > www.training-for-transition.de // Auszug aus der Kursbeschreibung: „Ein 2-Tages Workshop, welcher eine sowohl praktische als auch informative Einführung in Transition bietet, ebenso wie einen kraftvollen, persönlichen Weg hin zu größerer persönlicher Resilienz. Der Kurs verbindet Theorie und Praxis, Information und Übungen, innerer mit äußerer sowie persönlicher mit gemeinschaftlicher Transition. [Mehrlesen →]
Tags: Allgemeines · Termine · Transition Town
Die Filme der 1. Transition Town Konferenz Deutschland sind eine sehr gute Einführung in das gesamte Thema. Ein großes Dankeschön an unseren aktiven Netzwerkpartner Jörg, der die Filme gedreht hat.
Alle Filme: http://transition-konferenz.posterous.com/
Blog der Konferenz-Seite: http://www.transition-initiativen.de/page/konferenz-blog
Tags: Filme Transition Town · Transition Town
Gemeinsam für eine Zukunft ohne Erdöl planen
Rund 200 AnhängerInnen und FreundInnen der Transition-Town-Bewegung treffen sich vom 19.-21.11.2010 in Hannover zur ersten deutschsprachigen Transition-Konferenz. Zusammen wollen sie sich den größten Problemen unserer Zeit, der
Erdölverknappung und dem Klimawandel, stellen.
HANNOVER – Die Zeit ist reif: Seit der Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko fragen sich immer mehr Menschen, was eigentlich passiert, wenn das „Schwarze Gold“ nicht mehr wie bisher in großen Mengen vorhanden ist.
Die „Transition Towns“, Städte des Übergangs in ein neues Zeitalter ohne Energie aus Öl und Kohle, haben sich im vergangenen Jahr im deutschsprachigen Raum rasch verbreitet. Immer mehr Menschen möchten unabhängiger und einfacher leben. Die Konzepte und Lösungs ansätze sind vielfältig: Die Einführung von Regionalwährungen gehört ebenso dazu wie der Anbau von Lebensmitteln mitten in der Stadt oder das Wiedererlernen alten Handwerks. All diese Dinge werden auch auf der Konferenz in Workshops und Vorträgen diskutiert und gefördert (vgl. Programm).
Die Transition-Konferenz wird die erste Gelegenheit sein, die noch jungen Netzwerke aus kleinen und großen Städten und Gemeinden untereinander zu verknüpfen. Der Austausch soll auch an Sprachgrenzen nicht halt machen: Zwei andere Transition-Konferenzen, die am selben Wochenende in Schottland und Brasilien stattfinden, werden über das Internet zugeschaltet. Quelle: Veranstalter
http://www.transition-initiativen.de/page/transition-konferenz
Anmelden: http://www.transition-initiativen.de/page/anmeldeformular-konferenz
Tags: Termine · Transition Town
Frisch vom Green-Camp, dem 2. Tag der Karmakonsum-Konferenz:
Workshop von „LivingHub – mit weniger zum mehr“
Fakt: In Deutschland werden 200.000 neue Wohnungen jedes Jahr gebaut benötigt und gebaut. Ziel von „Living-Hub“ ist die Verbindung von individuellen und gemeinschaftlichen (Wohn)Räumen mit von allen nutzbaren Ressourcen und haushaltsnahen Dienstleistungen. Durch die gemeinsame Nutzung [Mehrlesen →]
Tags: Allgemeines · Karmakonsumkonferenz · Transition Town
Die Transition-Town*-Bewegung (*Übergangsstädte) setzt auf: 1) die Reduzierung des Ölverbrauchs und strebt den Einsatz erneuerbare Energien an. 2) Nachbarn arbeiten zusammen, 3) Essen & Einkaufen regional bzw. lokal, 4) Projekte, die das Teilen anregen und ebenso Ressourcen sparen: wie Regionalwährungen, Werkzeugverleih, Carsharing, Gemeinschaftsgärten, Bibliotheken, Ludotheken (Spielzeugbibliotheken), gemeinschaftlich betriebene Landwirtschaft, 5) gemeinsame Baumpflanzaktionen u.ä.
In den Vereinigten Staaten ist die Slow-Life-Bewegung zu einem Teil der „Bewegung für Einfachheit“ geworden. Sie ermutigt die Menschen zu einem sinnvollen Leben, indem sie die uralte visionäre Kraft der Muße erforscht und zurückfordert. Allmählich finden die Menschen Wege, sich wieder Zeit zu nehmen, um mehr zu Fuß zu gehen, mit ihren Nachbarn zu plaudern und sich mehr in ihrer unmittelbaren Umgebung aufzuhalten.
Gemeinschaft ist von zentraler Bedeutung, um Menschen zu einem einfacheren Leben zu inspirieren. Ebenso wichtig ist es aber auch zu erkennen, dass dieser Ansatz Folgen für die Demokratie hat, ist er doch der einzige Weg, den Großunternehmen, der Kraft hinter dem Konsumdenken, Macht zu entreißen. Robert Wuthnow, Soziologe an der Princeton University, fordert in seinem Buch American Mythos eine »nachdenklichere Demokratie« und Gelegenheiten, über grundlegende Werte und Ideale zu sprechen. Er argumentiert, dass der Übliche demokratische Diskurs nicht über den Gedanken des »informierten Bürgers« – das ist jemand, der an der Diskussion über aktuelle Ereignisse teilhat – hinausgeht und dass nicht über grundlegende Werte und Annahmen reflektiert wird. Freiwillige Einfachheit ist sicherlich das »kritisch betrachtete Leben«, das dem Menschen hilft zu entscheiden.
Robert Putnam schreibt in seinem Werk Bowling Alone: Die Kultur, in der Nachbarn miteinander reden würden, sei auch jene, in der sie wählen gingen. Wenn die Menschen in ihren Gemeinschaften engagiert sind, dann sprechen sie auch miteinander und sind in der Regel mehr in Politik und Gesellschaft engagiert, zum Beispie! in örtlichen Bürgerinitiativen. Die Nachbarschaftsbewegung ist also in vie!er Hinsicht von Bedeutung. Letztlich helfen Gespräche und das Engagement mit anderen den Menschen, die Kultur des »einsamen Wolfs« abzulegen und zu erkennen, dass wahre Sicherheit nicht in materiellem Wohlstand, sondern in der Beziehung zu Menschen liegt.
Eine weitere kreative Idee, die zur Transition-Town passt, ist »The Compact«, eine Initiative, in der sich Konsumenten bereit erklären, ein Jahr lang nichts Neues zu kaufen.
Überall auf der We!t entwicke!n Menschen Wege, dem Konsumdenken die Stirn zu bieten und Postkonsumkulturen zu schaffen. Am Barefoot College in Indien werden einfach lebende Menschen dazu ermutigt, ihren nachhaltigen Lebensstil beizubehalten. Das Dorf Gaviotas in Kolumbien hat mithilfe innovativer Techniken wie Solar-Windkraft unfruchtbare Savanne urbar gemacht und Wälder wieder aufgeforstet.
Das Ziel ist nicht nur, die Menschen zu weniger Konsum zu bewegen, sondern eine neue Gesellschaft hervorzubringen, sie zu inspirieren und zu motivieren und sich mehr für den gesellschaftlichen Wandel zu engagieren, indem Empathie, Fürsorge und Verbundenheit geweckt werden. Wenn die Menschen mit anderen zusammenkommen, können sie ihre KonsumwÜnsche loslassen, weil sie einen neuen Lebensstil kennenlernen, der mehr zufriedenstellt. Dann ist freiwillige Einfachheit sowohl eine Lebensform auch eine Philosophie und eine Methode für gesellschaftlichen Wandel, die dazu beitragen kann, Konsumgesellschaften zu verändern, indem sie den Menschen hilft zu verlehen, dass weniger mehr ist.
Einer der wichtigsten Wege, wie diese Werte und Modelle Verbreitung finden, ist Bildung. Die vie!fältigen von z.B. Ökodörfern entwickelten Bildungsprogramme spiegeln den ethischen Kern der jeweiligen Gemeinschaft. Und sie beruhen auf Erfahrung und beziehen sämtliche Fähigkeiten und Anlagen der Lernenden mit ein: Kopf, Herz und Hände.
Quelle: aus „Einfach besser leben“ (Worldwatch Institute, Zur Lage der Welt 2010) Cecile Andrews/Wanda Urbanska
Tags: Transition Town
Tags: Links Transition Town · Transition Town