der freitag: Glückwunsch zu 25 Jahren wahrhaftigem Journalismus

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Authentischer, wahrheitssuchender Journalismus ist eine Perle im von großen Verlagen dominierten Zeitschriftenmarkt. Eine solche Perle ist die unabängige Wochenzeitung ‚der Freitag‘, die mit der Ausgabe der vergangenen Woche ihren 25jährigen Geburtstag feiert. Wir gratulieren herzlich der Redaktion, dem Herausgeber Jacob Augstein, dem Vertrieb und allen, die am Entstehungsprozess wöchentlich und mit unzähligen Nachtschichten beteiligt sind und mir als Leserin hochwertige Nahrung Abseits vom Mainstream zur Verfügung stellen.

Vor dem kurzen Schulterblick in die Ausgabe vom 5. November, empfehle ich aus aktuellem Anlass den Nachruf über Helmut Schmidt online zu lesen.

Die Wochenausgabe vom 5. November 2015 ist anders als sonst. Es ist eine Ausgabe über den ‚Freitag‘ selbst – gestern, heute und morgen: Jacob Augstein erklärt, warum er den ‚Freitag erfinden‘ würde, wenn es ihn nicht gäbe; Gregor Gysi und Hans-Christian Ströble treffen sich nach 25 Jahren erneut zum Couchgespräch; Jutta Voigt empfängt eine Kollegin zum Ost-West-Gipfel und es gibt auf jeder Seite Infoboxen mit Ereignissen aus der Zeitungsgeschichte. So erfahren wir, dass 2002 die ‚Freitag‘-Autorin Irena Brezna und die Zeitschrift selbst von Bundespräsident Johannes Rau eine der höchsten Auszeichnungen erhalten, den “Theodor-Wolff-Preis für herausragende journalistische Leistungen”.

Themen die mich im Zusammenhang mit dem FAIR CAMP konkret beschäftigen, finden sich im ‚Freitag‘ auch wieder. So hat Christian Felber, Vorreiter der Gemeinwohl-Ökonomie, über die Geldwirtschaft geschrieben.

Einge Texte der Jubiläumsausgabe sind teilweise bereits online zu lesen. Die kompletten Artikel werden innerhalb der nächsten 4 Wochen hier online gestellt. > Jubiläumsausgabe

Und zu guter Letzt: Wir sind auch ganz schön stolz und fühlen uns gewertschätzt, dass wir mit dem Projekt FAIR CAMP im medienpartnerschaftlichen Austausch mit dem ‚Freitag‘ stehen.

Wer den ‚Freitag‘ abonniert erhält diesen druckfrisch jeden Donnerstag oder rund um die Uhr mit einem E-Abo.


Der Verleger & die Zeitung damals und heute

Jakob Augstein, Verleger und Chefredakteur der Wochenzeitung ‚der Freitag‘, wurde 1967 in Hamburg geboren. Er studierte von 1989 bis 1993 Politik an der Freien Universität Berlin und am Institut d’études politiques de Paris (Sciences Po Paris). Augstein, Mitgesellschafter des Hamburger Spiegel-Verlages, war zehn Jahre lang für die ‚Süddeutsche Zeitung‘ als Reporter in Berlin und den neuen Bundesländern unterwegs. Seit 2008 ist er Verleger des ‚Freitag‘. Jakob Augstein ist der anerkannte Sohn des ‚Spiegel‘-Gründers Rudolf Augstein und der Übersetzerin Maria Carlsson. Sein leiblicher Vater ist der Schriftsteller Martin Walser.

1990 gegründet ging der ‚Freitag‘ als gesamtdeutsches Projekt aus der Ost-Berliner Zeitung ‚Sonntag‘ und der westdeutschen ‚Volkszeitung‘ hervor. Am 5. Februar 2009 erschien die erste Ausgabe des unter Jakob Augstein umgestalteten Blattes ‚der Freitag – das Meinungsmedium‘. Der Titel bietet durch die Verzahnung von klassischem Journalismus mit der Blogosphäre den Lesern eine crossmediale Plattform zur Meinungsbildung und Debatte – in der Zeitung und im Netz. Zuletzt wurden eine E-Paper-App und ein neuer Wirtschaftsteil eingeführt. Mit dem britischen ‚Guardian‘ besteht eine exklusive Syndizierungspartnerschaft für den deutschsprachigen Raum. (Quelle: new-business.de)

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