Kinder raus in die Natur – Das WWF Handbuch

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Raus in die Natur zu gehen mit dem kostenlosen Handbuch „Natur verbindet!”, ist noch ein Geheimtipp. Entwickelt hat es Bastian Barucker in Kooperation mit dem WWF. Sein Erfahrungsschatz durch ein Jahr Leben in der Wildnis in Nordamerika und als langjähriger Wildnisexperte, machen das 48-seitige Werk zu einem praktischen und wertvollen Leitfaden für Eltern und Lehrer.

Reiche Entdeckungsreise
25 Aktivitäten, Spiele, Methoden und Übungen führen zu einer reichen Entdeckungsreise mit und in die Natur. So werden indianische Rituale, Vernetzungsspiele, Pflanzenbetrachtungen, Vogelbeobachtung, Baumbegegnungen oder die Sinnesmeditation ausführlich beschrieben.

Laubhütte bauen
Am Beispiel „Laubhütte bauen” wird deutlich, wie umfassend das Autorenteam das Handbuch als Lernwegweiser aufgebaut hat. Lernziele und Inspirationen für weniger Natur erfahrene Pädagogen sind beschrieben und es gibt eine Anleitung, wie der gesamte Prozess mit der Gruppe gestaltet werden kann, exakte Bauanleitung mit Zeichnungen inklusive.

Selber machen
Kräutersalz selbst herzustellen ist auch eine schöne Idee und einfache Art, sich mit der Natur zu verbinden, wo alle Generationen ihr Pflanzenwissen mit einbringen können.

Danke
Im letzten Kapitel „Danksagung“ wird von einem indianischen Brauch erzählt. Vor Versammlungen und am Anfang des Tages werden gemeinsam Worte des Dankes gesprochen. Das Ritual dient dazu, sich darauf zu besinnen, dass wir mit allem Lebendigen verbunden sind. Außerdem unterstütz es uns dabei, eine Dankbarkeit für das uns umgebende Leben zu empfinden.

Das Handbuch ist eine fundierte Einstiegslektüre, um mehr Zeit in der Natur zu verbringen. Es ist auch ein hilfreicher Leitfaden, um Ängste von Kindern und Jugendlichen in der Natur abzubauen. Kostenlos hier bestellen: www.wwf.de

„In den Wäldern gibt es Entdeckungen zu machen, die das Leben verändern können. Es geht weit darüber hinaus, die Natur besser kennen zu lernen. Jeder von uns ist Teil der Natur. Wir sind eins. Und deswegen ist eine intensive Begegnung mit der Natur auch gleichzeitig eine Reise zu einem Selbst.“ Bastian Barucker

Bastian begegnete ich bereits vor acht Jahren in der Berliner Freien Naturschule auf dem Stadtgut Blankenfelde. Hier begleitete er eine Zeit lang den wöchentlichen Waldtag. Nach weiteren Aufenthalten in der Wildnis von Wisconsin kehrte er zurück nach Europa und organisiert und betreut seitdem als Wildnispädagoge und Prozessbegleiter zum Beispiel Wildniswochen für Familien. www.bastian-barucker.de // www.wildnisschule-waldkauz.de

Wertvoll: WFF-Jugend Interview: Bei Wind und Wetter. Ein Leben in der Wildnis.

Text: Katharina Wyss / Titelfotos: Hagen Stenzel

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