Mitmachen bei Flüchtlingspaten Syrien

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VereinFreundeskreis Fluechtlingspaten Syrien

Die Flucht aus dem Heimatland ist schwer. Nicht nur, weil man sein ganzes Hab und Gut und vergangenes Leben zurücklässt. Die Trennung vom Heimatland wird vor allem zur emotionalen Belastung, wenn man aufgrund der oftmals gefährlichen und/oder teuren Flucht Familienmitglieder zurücklassen muss. Obwohl es in Deutschland (abgesehen von Bayern) das Recht auf Familiennachzug gibt, kann dieses Recht nur eingefordert werden, sofern man selbst für den Lebensunterhalt und die Unterbringung aufkommen kann. Ein Luxus, den sich nur wenige Flüchtlinge leisten können.

Unterstützung von Bürgerkriegsflüchtlingen aus dem Nahen Osten

Der „Freundeskreis zur Unterstützung von Bürgerkriegsflüchtlingen aus dem Nahen Osten e.V.“ knüpft genau an diese Problematik an. Deutschlandweit organisiert und finanziert der Verein die Flucht, Unterbringung und anfängliche Integration durch Sprach- und Integrationskurse für die Familienangehörigen von Flüchtlingen. Dieser Prozess bedarf zweierlei: Der Finanzierung, die bereits erfreulich gut über Spendengelder und regelmäßige Patenschaften garantiert wird sowie der Bürgschaften, bei denen VerpflichtungsgeberInnen mit ihrem Namen für den Zuzug der Angehörigen bürgen.

Paten und Unterstützer gesucht!

„Flüchtlingspaten-Syrien“ ist immer auf der Suche nach neuen Verpflichtungsgebern (Paten) und Unterstützern. Ob durch Spenden, Bürgschaften oder einfach nur als Übersetzer, bei „Flüchtlingspaten-Syrien“ kann jeder seinen eigenen Weg finden, Flüchtlinge zu unterstützen und ihnen eine sichere Ausreise und somit Zusammenführung mit Ihrer Familie zu ermöglichen. www.fluechtlingspaten-syrien.de

Text: Deschna Afram

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2 Kommentare

  1. Seit einige Monaten akquiriere ich als ehrenamtlicher Makler Wohnungen für anerkannte Flüchtlinge im Landkreis Harburg; einige konnte ich schon weiter geben, Das ist aber nichts gegen Eure Patenschaften, von denen ich eben zum ersten Mal erfuhr. Ist das nicht beschämend? Die Regierungen und Verwaltungen ziehen sich aus aktiver Hilfe zurück und überlassen diese Privatinitiativen, die sie aber dennoch auch gängeln und entmutigen wollen durch ständige Vorschriftenverschärfungen.
    Ich würde im Raum HH sehr gern Ähnliches anstoßen, weiß aber nicht, wie ich das wirksam, mit zahlenmäßig großem Erfolg also, machen könnte.
    Bitte gebt mir Hinweise.
    Michael Striewe (70, pensionierter Pauker)

    • Danke Michael, dass Du uns teilhaben lässt an dem Dilemma rund um das Wohnungsthema für Flüchtlinge, dem Du Dich aktiv widmest. Ich kann Dir nur empfehlen, direkt mit “Flüchtlinge Willkommen” oder den “Flüchtlingspaten Syrien” Kontakt aufzunehmen. herzliche Grüße, Katharina Wyss

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