FAIR CAMP 2014: Die ausführlichen Workshopkonzepte

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OLYMPUS DIGITAL CAMERAHier präsentieren wir die ausführlichen Konzepte der FAIR CAMP Workshops und weiterer Angebote/Aktionen, die am Samstag, 18. Januar 2014, stattfinden.
Workshopdauer: 1,5 bis 2h.
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1. Nährende Orte – Räume für gelebte Zukunft
Jonathan Klodt, Prozessbegleiter und Koordinator Netzwerk, LebensLernOrte, Programmverantwortlicher Sinn-Stiftung, www.lebenslernorte.de

Die Zukunft ist schon da – sie ist bloß noch nicht gleichmäßig verteilt. – William Gibson

Wir spüren, welche Orte uns gut tun und in welchem Umfeld wir gerne Leben, Lernen, Arbeiten würden. Dennoch sehen unsere Schulen, Krankenhäuser, Büros oder Seniorenheime oft ganz anders aus. Aber es gibt sie auch, die Orte des guten Lebens, die LebensLernOrte, an denen man die Zukunft bereits atmen hören kann.
Was gibt es in Berlin und Umgebung für Orte? Was macht sie aus, wie kann ich mich einbringen und verbinden? Wie können solche Orte nicht nur Oasen sondern auch Samenzellen für eine lebensdienliche Zukunft sein?
Ein Raum für Inspiration, Träume und konkrete Schritte.

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2. Living Utopia – Geldfrei leben
Pia und Tobi, www.livingutopia.orgwww.facebook.com/lebedeineutopie

Tobi und Pia leben geldfrei. Auf ihrer Reise durch verschiedene europäische Länder dürfen sie erfahren, dass es nichts Materielles braucht, um glücklich zu sein. Doch was führt uns zum Glück? Das Zusammenleben mit Menschen, bei dem nicht das Materielle zählt und in dessen Miteinander dem Geld nicht die Macht zugesprochen wird, über „arm“ und „reich“ zu entscheiden, könnte eine Antwort sein. Kann unsere kapitalistische Marktwirtschaft durch grüne Alternativen gezähmt werden? Können wir überhaupt „nachhaltig“ wirtschaften? Tobi und Pia möchten eine Schenkgemeinschaft gründen. Aber wie funktioniert das? Und ist es für alle denkbar? Über diese und andere spannende Fragen möchten wir uns in einem interaktiven Workshop austauschen.

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3. Gemeinwohl-Ökonomie in der Modewelt
Lisa Muhr, FAIR CAMP Botschafterin, www.goettindesgluecks.at

Inhalte: Prinzipien der Gemeinwohl-Ökonomie, Gemeinwohlbilanz der Göttin des Glücks, Erfahrungen und Glücksmomente in der Bilanzerstellung, Mehrwert und Zukunftspotentiale für ein Modeunternehmen und seine Berührungsgruppen.
Lisa Muhr ist FAIR CAMP Botschafterin: zum Portrait

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4. Yoga und gesellschaftliches Wirken
Anne Berg, Wirtschaftspädagogin, Beraterin für Gemeinwohlökonomie und Yogalehrerin, Daria Czarlinska – Politologin, Yogalehrerin und Leiterin des Sinnergie e.V., Pankow Guide Gesundheit Netzwerk, www.sinnergie-ev.com

Woher komme ich? Wer bin ich? Wo will ich hin? Entlang dieser drei Lebensfragen gehen wir in einen Bewusstseinsprozess. Dabei fließen sanfte Yogaelemente sowie gruppendynamische Übungen ein.
Es geht darum, in eine gute Verbindung mit sich selbst, anderen Menschen und der Natur zu kommen, sich seiner eigenen Fähigkeiten und seiner Wirkung nach außen bewusst zu werden. Dabei geben wir auch dem Bedürfnis „Gesellschaftlichen Wandel voranzubringen“ Raum, so dass aktives Mitgestalten die Chance erhält zum Selbst-Verständnis zu werden und dadurch vielfältige wohlwollende Gemeinschaften entstehen können. Bitte in bequemer Kleidung teilnehmen.

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5. Fairtrade Town Berlin-Pankow: Die Bewerbungsphase läuft. Was bedeutet die Umsetzung der Kampagne für Unternehmen, Schulen, Institutionen und letztendlich für unserer Gesellschaft?
Katharina Wyss, Sprecherin der Gruppe Fairtrade Town Berlin-Pankow, www.fairtrade-towns.de

Welche Kriterien hat ein Unternehmen zu erfüllen, um mit aufgenommen zu sein? Wer überprüft, ob der Faire Handel auch eingehalten wird und in welchen Intervallen? Welche Erfahrungen machen andere Städte und Gemeinden während ihrer Bewerbungsphase mit der Bevölkerung, mit Schulen, Projekten und Unternehmen? Hat die Fairtrade Kampagne auch etwas mit Herstellungsprozessen und fairen Arbeitsverhältnissen in Deutschland zu tun?
Wir entwickeln gemeinsam die ersten Schritte, wie diese weitreichenden Bildungskampagne in unserem Stadtteil umgesetzt werden kann. Wir stehen am Anfang der Bewerbungsphase, nachdem die BVV der offiziellen Bewerbung zugestimmt hat. Wir freuen uns auf Gäste die bereits Erfahrungen mit der Fairtrade Town Kampagne gemacht haben, auf alle Interessierten sowie auf Synergien schaffende Verbindungen.
Inzwischen gibt es mehr als 200 Städte und Gemeinden in Deutschland, die diesen Titel tragen. International sind es …. Doch was ist eine Fairtrade Town? Zusammengefasst ist der Schritt, sich als Fair Trade Town zu bewerben, ein Ja zu einem weitreichenden Bildungsprojekt, dass je nach Engagement und Kreativität in den Gemeinden, zu erstaunlichen Ergebnissen führen kann.

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6. Nachhaltiger denken durch Taschengeld. Workshop für die ganze Familie auf dem FAIR CAMP 2014
Kirstin Wulf, bricklebrit | Eltern. Kinder. Geld., www.bricklebrit.net

Taschengeld – das bedeutet in den meisten Familien wirklich nur „Geld“. Nicht selten begleitet von Kopfschütteln. Dabei können wir unsere Kinder mit Taschengeld vielfältig fördern: Geduld, Wertschätzung, Problemlösung, Selbstwertgefühl, Informations-Beschaffung, Empathie, die Fähigkeit zu Planen … Ein Anfang ist die Taschengeld-Idee von bricklebrit. Gedankenlos ausgeben kann Spaß machen. Und ziellos sparen muss nicht gut sein. Aber beides mit Überlegung zu tun, das ist nachhaltiger Umgang mit der Ressource Geld. Darüber gibt es viel zu reden … fangen wir an!
Workshop (garantiert ohne PowerPoint!) für Kinder von 5 bis 15, Eltern, Großeltern, Lehrkräfte, Pädagogen und alle Interessierten. bricklebrit ist unabhängig und fördert Kinder beim Thema Geld.

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7. Gemeinwohl Shiatsu
Europäisches Shiatsu Institut Berlin, Andrea Kleinau und Team, Pankow Guide Gesundheit Netzwerk, www.shiatsu.de/berlin

“Was nährt uns?“ ist auch das Motto unserer Praktiker für 2014. Im Shiatsu ist es die spezifische Berührung und das Wissen über die Wandlungsphasen und die Fülle und Leere-Prinzipien des Lebens. Dieses Wissen teilen wir gemeinsam in der Behandlung und den Gesprächen und geben es weiter im Workshop auf dem Fair Camp. Um neue Formen der Zusammenarbeit zu entwickeln sind Perspektivwechsel wichtig. Wir schauen uns mit dem Blick des Shiatsupraktikers große und kleine Zusammenhänge aus energetischer Sicht an und stoßen so oft verblüffende Entwicklungen im Menschen und der Umwelt an. Für das Fair Camp geben wir den ganzen Tag einen Workshop, um gemeinsam in der spezifischen Shiatsu-Berührung die Veränderungen anzuschauen und zeigen auf eindrucksvolle Weise, wie Zusammenhänge aus energetischer Sicht betrachtet werden können.

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8. Zahnbewusstsein – Vom hilflosen Putzen zur nachhaltigen Zahnpflege
Thilo Grauheding und Florian Lork (SWAK), www.zahnbewusstsein.de

Tasten, fühlen, wahrnehmen. Sinne schärfen, ausprobieren und verstehen. In diesem Workshop möchten wir spielerisch ein tieferes Verständnis vom Aufbau der Zähne sowie der Ökologie der Mundhöhle schaffen. Gleichzeitig vermitteln wir neue Putztechniken. Auf diese Weise erhält jeder die nötigen Kenntnisse seine Zähne nachhaltig und schonend gesund zu erhalten.
Durch Metaphern, Beispiele und eigenes Ertasten erleben die Teilnehmer die Form und Funktionsweise der Zähne. Wir beginnen mit einer Art meditativen Feldenkraisübung und fahren fort mit Erfahrungsmitteilungen sowie Schuhe putzen =), Erklärungen, Schnitzen, Putztechnik erlernen, Abschluss-Meditation, Feedbackrunde und Fragerunde. Es können ca. 30 Personen gleichzeitig teilnehmen, Kinder erst ab 6 Jahren.

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9. Genossenschaft 2.0 – Modell für eine fairere Wirtschaft?
Felix Weth (Gründer und Vorstand), Fairnopoly eG, www.fairnopoly.de

Mit dem Modell „Geno 2.0“ soll basierend auf der Rechtsform eingetragene Genossenschaft ein Typ von Unternehmen etabliert werden, das aufgrund seiner Eigenschaften zu einer faireren und nachhaltigeren Wirtschaft beiträgt. In dem Workshop werden die verschiedenen Elemente des Modells dargestellt und diskutiert sowie in Arbeitsgruppen auf konkrete, von den Teilnehmern auszuwählende Beispiele angewendet. Überdies soll der potentielle Beitrag zur Gestaltung der Wirtschaftlich diskutiert und kritisch hinterfragt werden. Idealerweise entstehen dabei eigene Ideen und Vorschläge zur Weiterentwicklung des Modells im Sinne des Open Source-Ansatzes.

Gesamtdauer: 2h
Teil 1 – Einführung (30 min.)
Vorstellungsrunde (10 min.); Kurzvorstellung des Modells Geno 2.0 am Beispiel von Fairnopoly (10 min.); Fragen und Diskussion (10 min.)

Teil 2 – Anwendungsbeispiele (60 min.)

Diskussion: Wie lässt sich das Modell Geno 2.0 für andere Initiativen / Unternehmen anwenden? In welchen Bereichen würde es Sinn machen? (15 min.); Kleingruppen: Anwendung des Modells auf eigene Beispiele (45 min.)

Teil 3 – Diskussion und gesellschaftlicher Beitrag (30 min.); Kurzvorstellung der Ergebnisse aus den Kleingruppen (15 min.); Abschlussdiskussion – Bietet Geno 2.0 ein Modell für die Zukunft? (15 min.)

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10. Inspired Entrepreneurship – Mind your Business
Stephanie Krießmann, www.kriessmann.com

Eine Idee kann die Welt verändern wenn wir etwas dafür tun, ihr vertrauen und uns mit ihr entwickeln. Der Weg zur Umsetzung einer Projekt- oder Geschäftsidee führt uns über Berge und durch Täler: Manche sind reif für die Insel, andere sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht oder müssen ihr Team durch die Wüste führen.
In diesem Workshop lernen die Teilnehmer, was ein Lebens-Arbeits-Konzept ist, und wie man eine aufkeimende Vision hegt und pflegt bis sie Früchte trägt – ohne sich dabei selbst zu vergessen. Wir erarbeiten kristallklare Kommunikationsstrategien, Zeit- und Selbstmanagementmodelle sowie Ernährungs- und Bewegungsprogramme für dein „Lifestyle Based Business“.
Stephanie Krießmann ist Business Coach, Life Coach und Yogabotschafterin. Sie promoviert über Kreativ- und Kulturtechniken in der Wissensvermittlung.

Sprachen: Deutsch und Englisch / Workshopdauer. 90 Min, Teilnehmer: max: 15, Kinder sind willkommen

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11. Der Zyklus der Frau – Vom Mädchen und Frausein.
Petra Hinze, www.petra-hinze.de, Britta Wein, www.lunapads.de

Die Frau mit ihrem Blut ist oft ein Tabu. Man hat es, so ist es – sind oft die Worte. Und für viele Frauen ist die Periode jeden Monat eher eine Bürde als eine Freude. Sie empfinden ihre „Tage“ als schmerzhafte körperliche Einschränkung und möchten sie am liebsten verdrängen. Aber jede Frau durchläuft in ihrem Leben verschiedene Phasen, in denen eine eigene Kraft hervorgeht. Petra Hinze zeigt diese auf und zeigt wie Sie Zugang zu Ihren eigenem Inneren und Ihren eigenen Stärken erlangen können. Denn wir können mit besserem Verstehen um unser Frau-sein und unseren Zyklus herum mit verschiedenen natürlichen Mitteln und Methoden diesen ganz normalen körperlichen Vorgang wunderbar in unser Leben integrieren lernen.
Britta Wein stellt außerdem gesunde und natürliche Alternativen für herkömmlichen Binden und Tampons vor, mit denen Frau ihre Tage angenehmer gestalten und einen positiven Beitrag für die Umwelt leisten kann.
In diesem Workshop gibt es einen Einblick in die Bedeutung und Wichtigkeit der Lebensphasen der Frau; in Übergangsrituale in der heutigen Zeit; Warum und welche Bedeutung haben diese; die Blutung; Mythen, Frauenweisheit; Natürliche wohltuende Methoden z.B. zur Schmerzlinderung bei PMS; Warum natürliche Hygieneprodukte und was können diese leisten; Erfahrungsaustausch.
– Alle Altersgruppen sind herzlich willkommen und werden ggf. in zwei Gruppen aufgeteilt. –

Über uns:

Petra Hinze erforscht seit mehr als 15 Jahren die schamanische Tradition. Ihre Aufgabe sieht sie darin, altes Wissen und Traditionen wieder zugänglich und erfahrbar zu machen und nach heutigen Kenntnissen zu verbinden. Ein Herzstück ihrer Arbeit ist das Frauenwissen & Übergangsfeste für junge Mädchen und Frauen. Sie bietet Einzelsitzungen, Seminare und Zeremonien an.
Britta Wein hat sich dem Frauenthema der Menstruation vor 2 Jahren von einer ganz anderen Seite gewidmet. Sie leitet heute eine Firma, die eine tolle und praktikable Alternative zu den leidlichen Einwegprodukten vertreibt, die es auf dem Markt gibt: Lunapads.de. Sie hat durch eine wichtige Ernährungsumstellung und durch die Nutzung der Baumwollbinden und Slipeinlagen mit 40 Jahren ganz neu zu Ihren Tagen gefunden und berichtet gern über Ihre Erfahrungen zu einem ökologisch-yogischen und insgesamt achtsamerem Lebensstil, den sie heute praktiziert und den frau prima umsetzen kann.

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12. Was nährt uns? FAMILIENAUFSTELLUNG – Wege in die Kraft
Anette Marahrens, INSTITUT GANZ ICH, Pankow Guide Gesundheit Netzwerk, www.ganz-ich.com

Durch das Familienstellen können Kräfte, die im eigenen Leben bzw. Schicksal der ganzen Familie und den dazu gehörenden Personen wirken, besser verstanden und wertfreier erfassen werden.
Familienaufstellungen verändern diese oft traumatischen Geschehnisse nicht. Sie helfen, durch die Sicht auf die tieferen Zusammenhänge, Einsichten und Lösungen freizusetzen, die bis dahin hinter unseren Vorstellungen und Urteilen verborgen waren.
Oft erweist sich erst die Einsicht in das unbewusste Beziehungsgefüge der Familie mit all seinen Folgen, als Ausgangspunkt für eine lebensbejahende Veränderung. An die Stelle von z.B. unbewusster Nachahmung kann die wirkliche Anerkennung der Personen und Geschehnisse in der Familie treten, so wie sie waren und sind. Wir sehen nicht nur, was uns nährt und bisher genährt hat.  Wir gehen in Verbindung mit etwas Größerem und es ebnet sich ein Weg, auf dem wir schrittweise das Getrennte oder Ausgeschlossene in uns verbinden und versöhnen können. Wer mit seinen Ahnen ins Reine kommt, ist frei für sich selbst. Dessen Kinder sind frei und wohl genährt im Herzen.
Anette hat Familienaufstellung bei Bert Hellinger gelernt. „Als Familienaufstellerin arbeiten zu dürfen, empfinde ich als eine tiefe Gnade, die mich selbst immer wieder sprachlos macht und tief bewegt. Gerne stehe ich Ihnen mit meinem Wissen zur Seite, um das nächste Notwendige mit Ihnen zu betrachten.“

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13. Group of all leaders – Workshop zur Gemeinschaftsbildung nach Scott Peck
Hardo Bicker, www.urklang.com

Wie kann es einer Gruppe von Menschen gelingen, dass die einzelnen Mitglieder ihre schützenden und kaschierenden Verhaltensweisen ablegen und so eine authentische, vertrauensvolle Gemeinschaft entsteht? Der gemeinschaftsbildende Prozess nach Scott Peck ist ein Werkzeug, mit dessen Hilfe dieses „Wunder“ oft sehr schnell geschieht. Eine Gruppe sitzt im Kreis. Es gibt ein paar Kommunikationsempfehlungen, die im Wesentlichen darauf abzielen, dass von Herzen gesprochen, mit voller Aufmerksamkeit zugehört und dass nicht belehrt, bewertet oder sich gerechtfertigt wird. Es geht erst einmal um das Gewahrwerden des „Ich“ und die Wertschätzung des „Du“, um dann darüber hinauszuwachsen und ein „Wir-Bewusstsein“ zu entwickeln.

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14. Herzensrebell, was nährt Dich?
Aja Appel, www.ajaappel.com und www.five–steps.de

Dies ist eine individuelle Frage, die keine pauschale Antwort erlaubt. Die auffordert, sich tief in sein Inneres, in sein Herz zu begeben, um dort die wahren Bedürfnisse aufzuspüren. Bedürfnisse die, wenn wir uns mutig auf ihre Befriedigung einlassen, uns nähren, erfüllen und stärken können. Die Sinn stiften. Die uns neue Möglichkeiten eröffnen. Die Beziehungen wert-voller, konstruktiver, nährender und lebendiger machen… Orientieren wir uns in unserem  Handeln und unserer Kommunikation an unseren Werten, sind wir kreativ, konstruktiv und additiv.  Unsere Beziehungsebene wächst, und wir fügen MEHR WERT hinzu. Voraussetzung dafür ist, dass wir bereit sind, uns von alten Geschichten zu verabschieden. Um damit den berühmten „FLOW“ zuzulassen, sich aus dem Weg zu nehmen, zu genießen, lustvoll, freudvoll, einfach zu sein…das pralle Leben halt. Der Workshop ist gedacht für alle, die nicht nur an theoretischen Rezepten interessiert sind, sondern vielmehr daran, sich auf ein kleines Abenteuer des Erlebens, des Explorierens, der Überraschungen und vielleicht der Aha-Erlebnisse einzulassen. Der Workshop zum Five–Steps Prozess: Entdecken, was uns nährt und stärkt.

Aja Appel ist Executive Coach, Trainerin, Bildungsberaterin, Autorin und Gründerin von Five Steps. Sie studierte Mathematik, Kunst und Psychologie. Seit mehr als 30 Jahren leitet sie erfolgreich unterschiedliche Unternehmen im Bildungs – und Servicebereich. Ihr Herz gehört den Entwicklungsmöglichkeiten von Menschen und Unternehmen und dem Design von Prozessen und Methoden, die sowohl Menschen als auch Unternehmen stärken und weiterentwickeln. Auf dieser Basis gründete sie Five Steps® und entwickelte die Five Steps® Methode. In ihrem aktuellen Buch DAS LEBEN KENNT DEINE GRENZEN NICHT – Aus alten Denkmustern in neue Beziehungswelten – Inspirationen  für persönliche und unternehmerische Veränderungsprozesse – beschreibt sie praxisnah und herzerfrischend  neue Möglichkeiten von Entwicklungsarbeit, die den Herausforderungen unserer heutigen Zeit kreativ begegnen.

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15. LernKulturzeit – verbindende Kommunikation als Basis einer authentischen Beziehungs- und Potenzialentfaltungskultur
Silke Weiss, Programmverantwortliche Sinn-Stiftung, www.lernkulturzeit.de

Im letzten Jahr haben auf meinem Workshop des Fair Camps Menschen zur LernKulturZeit gefunden, in diesem Jahr werden TeilnehmerInnen des Jahresprojektes in einem Workshop ihre Erfahrungen mitteilen und selbst zum Impulsgeber werden. Das finde ich eine schöne Entwicklung.
Wir berichten aus dem ersten Pionierjahr der LernKulturZeit und nehmen die Anwesenden selbst auf eine kleine LernKulturReise mit. Wir möchten mit den Teilnehmenden Basiselemente der Arbeit in der Praxis anwenden: die vier Arten des Zuhörens und die Kunst ein authentisches Feedback zu geben um dann zu reflektiere, welcher Raum dadurch unter uns entsteht und was das alles mit Potenzialentfaltung zu tun hat LernKulturZeit stellt einen Raum für Bildungsakteure zur Verfügung, deren Herzensangelegenheit es ist herauszufinden, wie eine Kultur der Potenzialentfaltung in der Bildung lebendig gelebt werden kann. Sie erfahren selbst wie es sich anfühlt, in einer dichten Beziehungsqualität miteinander in einem Raum von Vertrauen und Wertschätzung zu lernen.
Mit der Verinnerlichung des Erfahrenen sind sie dann in der Lage, sich in ihrem jeweiligen Kontext als Multiplikatoren und Mutmacher konkret für einen Kulturwandel einzusetzen. Im einjährigen Projekt “Mein JA!hr für eine Lernkultur der Potenzialentfaltung” begibt sich eine Gruppe gemeinsam auf eine innere und äußere Bildungsreise und realisiert dabei ein Projekt in der Praxis. Der Rahmen sieht  Impulsgeber vor, die inspirieren an Orten gelebter neuer Lernkultur. Darüber hinaus ist das Projekt flexibel und adaptiv. Es gibt Gestaltungsraum für das, was sich während des Jahres aus dem Potenzial der Projektgruppe entwickelt. Das Programm LernKulturZeit erweitert sich nun nach der ersten erfolgreichen Pilotphase um weitere offene Angebote.

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16. Schule im Aufbruch (Regionalgruppe Berlin): Wie integriere ich ein ganzheitliches Bildungsprogramm in Kitas und Grundschulen? 
Ilona Holterdorf, Regionalgruppe Berlin, www.schule-im-aufbruch.de

Wie integriere ich ein ganzheitliches Bildungsprogramm in Kitas und Grundschulen? Als Beispiel wie Schule anders sein kann/in Schule anderes geschehen darf. Mit Material und Kontaktmöglichkeiten zur Regionalgruppe Berlin und Netzwerkkarte mit den Regionalgruppen in Deutschland.

Im Anschluss daran bieten wir eine YoBEKA-(Yoga, Bewegung, Konzentration, und Achtsamkeit)Session an und wählen aus folgenden Themen aus: „YoBEKA und die Holzfäller im Urwald“, YoBEKA- und Ernährung, YoBEKA und Mathematik, YoBEKA und Sprachförderung etc. www.yobee-active.de

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Zusatzworkshop 17: Urbanes Gärtnern.
Stephanie Eilenberger (Förderverein Kultur- & Umweltbildung e.V., Projekt Zeppelinggärten, Fulda) & Jeanine Fornacon (freie Landschaftsarchitektin, FLL Baumkontrolleurin und Leiterin des  interkulturellen Familiengartens Berlin-Kreuzberg)

Interkulturelle Gemeinschaftsgärten, neuen Commons, Essbare Stadt, Urbane Landwirtschaft, Transition Towns: Dies sind nur einige wenige Schlagwörter die häufig unisono mit dem Thema Urbanes Gärtner genannt werden. Weltweit kennt diese Bewegung vielfältige Gestaltungs- und Ausdrucksformen. Ziel des Workshops ist es, sich gemeinsam einen Überblick zum Themenfeld „Gärtnern in der Stadt“ zu verschaffen und die wichtigsten Ziele dieser großen Bewegung zu erschließen. Der Workshop ist angelegt als visuelles Ideenmapping und schöpft dabei aus lokaler sowie überregionaler Projekterfahrung, die sowohl den Potenzialen als auch den Stolpersteinen des Gärtnerns in Gemeinschaft nachspürt.

Zielsetzung: Impulsworkshop, um Eigeninitiative und Begeisterung für Urbanes Gärtnern zu stärken und gleichzeitig eine „Einladung zur selbstaktiven Teilhabe“.

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1. Impulsvortrag “Warum wir Ernährungsaufklärung an Schulen brauchen“ (45-60 min.) mit Ute Baacke > weiterlesen

2. MEDITATION für den Frieden, für Einheit und Gemeinsamkeit (2 x 20 min)
Alexander Bütow, YOGA & PRANA-HEILUNG, TRIGUNA YOGA ZENTRUM, Pankow Guide Gesundheit Netzwerk, www.yoga-mit-herz.com

Die Yogis sagen, dass es nur einen Weg gibt, um endgültigen Frieden zu schaffen und dieser Weg führt über die Meditation. Denn Frieden fängt im Kleinen an, bei uns selbst. Erst wenn wir inneren Frieden erlangt haben, können wir diesen „exportieren“, nach aussen tragen und diesen leben. Das ist bekanntlich schwer, aber nur so können unkontrollierte Emotionen und heftige Ausbrüche vermieden werden.
In der Meditation verändert sich der Energiefluss in uns, friedliche Gedanken prägen sich ein und verändern uns bei steter Wiederholung immer mehr. Dies ist kein intellektueller Vorgang, sondern eine freudvolle Verwandlung unseres Wesens zu einem noch wertvolleren Menschen.

3. Jetzt! Filmtrailer-Präsentation und Diskussion (45-60min.)
Jetzt! Bewusstseinswandel in der Wirtschaft. Ein Dokumentarfilm von Hanna Henigin und Julian Wildgruber, www.jetzt-film.de
Hanna Henigin, Freie Journalistin und Filmemacherin, Mitwirkende bei den Initiativen http://wirtschaftneudenken.com/ und http://wirtschaftsatelier.com/

Mehr Menschsein, mehr Begeisterung, mehr Mitgefühl und Achtsamkeit für sich und seine Umwelt und vor allem – mehr Offenheit für neue Ideen und kreative Lösungen. Das ist ein erstes Fazit unseres Dokumentarfilms zum Bewusstseinswandel in der Wirtschaft. Nach der Vorstellung unsers Filmprojektes laden wir zu einer Diskussion über die Fragen ein: Wie wollen wir leben und arbeiten? Wie kann ein Kulturwandel im Wirtschaftsleben gelingen?

4. Die Grinberg Methode. Behandlungen auf dem Marktplatz der Sinne. Die Grinberg Methode bietet einen Weg, durch den Körper zu lernen, das Wohlbefinden zu steigern. Die 20 Minuten Sitzungen sind eine vitalisierende Kostprobe der Einzelarbeit. Aktivierende und entspannende Elemente sind Bestandteile, um in kurzer Zeit effektiv Anspannungen loszulassen und auf Anstrengungen aufmerksam zu werden. Zentrum für Praktiker der Grinberg Methode

5. LifeLearners – Storytelling Corner, www.life-learners.eu – Das Portal für sinnvolle Lebens- und Lernweg-Gestaltung. (ganztägig) > weiterlesen

6. Creative Soul, Kunst machen mit Melinda Violet Fleshman (ganztägig)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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