Fair Camp 2013 Workshopkonzepte

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Fair Camp Workshops 2013_o2Hier sind die ausgewählten Workshops für das Fair Camp 2013 zu lesen, das am 19. Januar stattfindet. Workshopdauer: max. 90 min., Tagesticket: 10 EUR, reservieren unter ticket@goldboerse.net

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1. Schule im Aufbruch: Vertrauen in Kinder – die Chance zur Innovation
Schüler und Margret Rasfeld, Schulleiterin der Evangelischen Schule Berlin Zentrum, www.schule-im-aufbruch.de

Die gelebte Schulkultur hat erheblichen Einfluss darauf, ob Kinder mutig sich einmischen und Verantwortung auch außerhalb der Schulmauern übernehmen. In diesem Workshop stellen Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 – 7 der Evangelischen Schule Berlin Zentrum vor, wie in ihrer Schulkultur Gemeinschaft, Werte und Engagement gelebt werden. Sie tauschen sich mit Ihnen aus über Lernen durch Engagement und die Chance von Diversity. Lassen sie sich inspirieren, wie man das Lernen vom Kopf auf die Füße stellen kann, durch Vertrauen in die großartigen Potenziale junger Menschen.

Bildungspionierin Margret Rasfeld, ausgezeichnet mit dem Vision Summit Award 2012, ist offizielle Schirmfrau des Fair Camp 2013. Sie hat gemeinsam mit Peter Spiegel das Buches „EduAction – Wir machen Schule“ veröffentlicht. Margret Rasfeld ist Kernexpertin im Bereich Bildung für die Bundeskanzlerin. Margret Rasfeld kommt mit ihren Schülern – und startet 12.00 Uhr auf dem Fair Camp die bundesweite „Roadshow Lernlust“ bei uns!

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2. Natürlich Fair Arbeiten
Kathrin Gabriele Möller, Coach, www.natuerlichcoaching.de

Was verstehen wir unter Fairness in unserem persönlichen Arbeitsfeld? Welche Möglichkeiten unsere Arbeitswelt fairer zu machen sehen wir? Eine Bewegung durch verschiedene Segmente unseres eigenen unternehmerischen Handelns. Ideen und Wege die persönliche Arbeitswelt ein bisschen fairer zu machen. Welche Auswirkungen hätte das auf die nächsten sieben Generationen?

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3. Zukunftsszenarien
Daria Czarlinska, Transition Town Initiative Pankow, www.sinnergie-ev.com

Die Szenario-Methode ist eine gängige Methode in Wirtschaft und Politik, um mögliche Zukünfte in der mittelfristigen Zukunft durchzuspielen. Sie eignet sich auch hervorragend für kleine Gruppenprozesse in Institutionen, wie Schulen, Organisationen, Vereinen, Stiftungen und längerfristigen Projekten.
Dabei ist die Tatsache, dass die TeilnehmerInnen verschiedene Hintergründe, Vorstellungen, Ziele und Wünsche haben, gewünscht. Je unterschiedlicher die Ansichten, desto kreativer und realer zugleich kann der Entscheidungsfindungsprozess gestaltet werden. Die Szenario-Methode gibt der Gruppe ein Werkzeug an die Hand, wie man Einflussfaktoren, die auf das gemeinsame Vorhaben in der Zukunft wirken, strukturiert und analysiert.

Systemische Begriffe wie Givens, Drivers, Wildcard, Delays u.v.m. spielen in der Szenario-Methode eine wichtige Rolle. Dank dieser lernen die TeilnehmerInnen ihre Perspektive zu ändern, zu abstrahieren und damit neue (Lösungs-)Möglichkeiten zu erkennen. Darüber hinaus lernen die TeinehmerInnen das Erfolgsszenario kennen. Es ist eine vereinfachte und gern eingesetzte Methode, bei der für alle Teilnehmerinnen der Erfolg eines Vorhabens, die Grundlage für die Erarbeitung eines Szenarios sein soll.
Jeder, der an gesellschafts- und gruppendynamischen Prozessen interessiert ist und/oder diese gerne positiv beeinflussen möchte, ist hier gut aufgehoben! TeilnehmerInnen: max. 12, keine Vorkenntnisse erforderlich

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4. Die Kraft der Sprache
Ulrike Felsing, Logopädin, www.logopaedie-felsing.de

Wie oft fliegen uns solche Phrasen um die Ohren oder kommen aus unserem Mund. Ich muss… Ich kann das nicht… Andere machen das viel besser… Na, wieder Stress?! Nur was bewirken sie? Was machen solche Sätze innerlich mit uns und wie beeinflussen sie uns und andere?
Der Workshop bietet die Möglichkeit, die eigenen Gedankenstrukturen zu erforschen. So begeben wir uns auf einen Weg, uns einschränkende Glaubenssätze zu erkennen UND durch bewusst gewählte Formulierungen zu ersetzen. In zwei gemeinsamen praktischen Übungen entdecken wir den Weg zu einer Sprache, die uns voranbringt, statt uns zu bremsen; eine eigene Sprache, die Kraft gibt; eine Sprache die uns hilft, unsere eigenen Potentiale zu aktivieren.

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5. LernKulturZeit – Bilde dich zum Botschafter einer neuen Lernkultur
Silke Weiss, Sinn-Stiftung, lernkulturzeit.wordpress.com

Initiatorin und Projektleiterin Silke Weiss stellt im Workshop das Projekt „LernKulturZeit“ vor: Zukunftskompetenzen für Lehrer, Schulleiter und Schulgründer, die einen Unterschied machen.
Wie können wir unsere Potenziale entfalten und gemeinsam eine Schule kreieren, die unseren Vorstellungen der Zukunft entspricht, in der Freude und Miteinander herrschen? Wo die Menschen wichtiger sind als die Fächer? In gegenseitiger Unterstützung und in Beziehung?

Ein JA!hr zu Potenzialentfaltung – ganz für mich und gleichzeitig ganz im Dienst der Sache. Die LernKulturZeitreise in die Bildungszukunft startet als 5teiliges Jahresprojekt im Februar 2013.

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6. Nachhaltigkeit, Nachbarschaft und Netzwerke –
Was für ein Baumhaus wollen wir?

Karen Wohlert, Das Baumhaus, www.baumhausberlin.de

Ein permanente physische Plattform für Weltverbesserer – das ist das Ziel des Baumhaus-Projektes in Berlin Wedding. Ähnlich einem Nachbarschaftsgarten, sollen im Baumhaus soziale Netzwerke und nachhaltige Ideen wachsen können.

Im Workshop wird das Projekt kurz vor- und dann zur Diskussion gestellt. Welche Bedeutung haben öffentliche Räume für eine nachhaltige urbane Kultur? Wie können wir lokal Sichtbarkeit, Austausch und Zugang zu Engagement fördern? Mit welchen Methoden könnte das Baumhaus Netzwerkbildung und kreative Zusammenarbeit für eine bessere Welt ermöglichen?

Wir freuen uns auf Feedback, Ideen und alle möglichen Kooperationen…

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7. Gewaltfreie Kommunikation
Isabel Büttgen, Coach, www.kraftvoll-und-klar.de

Bewusst und empathisch Verbindungen herstellen können, mich selber und andere besser kennen lernen, Bedürfnisse als Grundlage von Worten und Handlungen (an-)erkennen, Gefühle als lebendigen Ausdruck zulassen, tragfähige Lösungen in Konflikten finden, … Gleichwertigkeit, Wahl, Transformation, Beziehungsgestaltung … eine Welt jenseits von richtig und falsch erschaffen!

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8. Stoffwechsel-Optimierung – einfach und praktisch durch Kinesiologisches Testen
Kirstin Püschel, www.bewegung-und-stille.com

Ein gesunder Stoffwechsel ist die Garantie für nachhaltige Gesundheit. Was ist denn Stoffwechsel eigentlich?
Ganz einfach formuliert: Stoffwechsel ist die optimale Versorgung unseres Organismus mit allen lebenswichtigen STOFFEN: Du isst einen Apfel. Der „Stoff“ Apfel wird „gewechselt“: aus Fruchtfleisch, Wasser und ein paar Apfelkernen werden Kohlenhydrate (Frucht- und Einfachzucker), Enzyme, Vitamine und Spurenelemente, Nahrung für deine Zellen. WENN dein Stoffwechsel gut funktioniert. Wenn jedoch schon beim bloßen Gedanken an einen Apfel dein Gaumen anfängt zu jucken und du vielleicht ein Kratzen im Hals spürst, also eine allergische Reaktion ausgelöst wird, dann kann der Apfel aus bestimmten Gründen auch nicht optimal verstoffwechselt werden. Wenn du ihn überhaupt essen wirst.
Allergien oder Unverträglichkeiten sind sehr offensichtliche Beeinträchtigungen des Immunsystems/Stoffwechsels und heutzutage sehr häufig. Jedoch profitieren nicht nur gesundheitlich beeinträchtigte Menschen von einer Stoffwechsel-Optimierung, sondern auch Menschen mit z.B. Übergewicht oder Stress im Allgemeinen. Ein „Symptom“, dass wir alle früher oder später bemerken, ist der Alterungsprozess!

Im Workshop lernen wir einfache kinesiologische Test-Methoden, die wir auch sofort praktisch anwenden werden. Wir werden ein paar Lockerungsübungen machen, uns mit dem Atem entspannen – je nach Tageszeit und Bedürfnis der Teilnehmenden. Es folgen Partner-Übungen zur Kinesiologischen Praxis, klopfen von Meridianen und Akupunkturpunkten. Zum Abschluss kann getestet werden, wie gut du persönlich einen Apfel (oder Birne, Banane, Vollkornbrot….) VER-STOFFWECHSELST. Dazu gibt es praktische Tipps zur Optimierung.

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9. Gemeinwohl-Ökonomie
Gerhard Bächer, www.gemeinwohl-oekonomie.org

Gemeinwohl-Ökonomie in Kurzfassung: Der Anreizrahmen wirtschaftlicher Tätigkeit wird umgepolt von der Erzielung höchstmöglichen finanziellen Gewinns auf Werte, die das menschliche Zusammenleben gelingen lassen – Kooperation, Vertrauen, Solidarität, Teilen. Unternehmerischer Erfolg bedeutet jetzt, einen größtmöglichen Beitrag zum Gemeinwohl zu leisten. Kooperation, nicht mehr Konkurrenz, wird als Erfolgsstrategie betrachtet. Ein Unternehmen, das sich sozialer, ökologischer, demokratischer, solidarischer verhält, sollte gegenüber rücksichtslosen und asozialen Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil genießen.
Aber wie kann man das feststellen? Über eine öffentliche „Gemeinwohl-Bilanz“, lautet die Idee. Die fünf zu messenden Werte der Gemeinwohl-Bilanz sind Menschenwürde, Solidarität, Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit und Demokratie. Dabei wird untersucht, wie diese Werte gegenüber allen von der Tätigkeit des Unternehmens betroffenen „Berührungsgruppen“ gelebt werden: MitarbeiterInnen, Zulieferer, Dienstleister, Kunden, Geldgeber, Standortgemeinden, zukünftige Generationen oder die Umwelt. Zur Gemeinwohl-Ökonomie gehören aber auch Themen wie Demokratieentwicklung, Begrenzung der Einkommensungleichheit, Begrenzung von Privatvermögen oder die Gewinnbindung an die Mitarbeit im Unternehmen.

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10. Zahnbewusstsein – Vom hilflosen Putzen zur nachhaltigen Zahnpflege
Thilo Grauheding und Florian Lork (SWAK), www.zahnbewusstsein.de

Tasten, fühlen, wahrnehmen. Sinne schärfen, ausprobieren und verstehen. In diesem Workshop möchten wir spielerisch ein tieferes Verständnis vom Aufbau der Zähne sowie der Ökologie der Mundhöhle schaffen. Gleichzeitig vermitteln wir neue Putztechniken. Auf diese Weise erhält jeder die nötigen Kenntnisse seine Zähne nachhaltig und schonend gesund zu erhalten.
Durch Metaphern, Beispiele und eigenes Ertasten erleben die Teilnehmer die Form und Funktionsweise der Zähne. Wir beginnen mit einer Art meditativen Feldenkraisübung und fahren fort mit Erfahrungsmitteilungen sowie Schuhe putzen =), Erklärungen, Schnitzen, Putztechnik erlernen, Abschluss-Meditation, Feedbackrunde und Fragerunde. Es können ca. 30 Personen gleichzeitig teilnehmen, Kinder erst ab 6 Jahren.

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11. Innere Reise
Christine Fonseca, Meditationslehrerin/Energiearbeit, www.innerereisen.org

Seit 1983 bin ich Meditationslehrerin und biete die „Innere Reise“ an. Es ist eine Methode, die energetische Entsprechung einer Krankheit aufzuspüren. Geleugnete Teile werden durch liebende Akzeptanz in die Ganzheit zurückgeführt, Blockaden, die den Lebensfluss beeinträchtigen, werden aufgelöst. Wir werden durchlässiger für die Energie der Seele, der Weg zur Selbstheilung wird frei.

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12. Was ist nachhaltig soziales Engagement – Dialogworkshop
Katharina Wyss, FAIR CAMP, www.goldboerse.net

Ein 6-Punkte Wegweiser bildet die Grundlage für den Dialogworkshop. Nutze diesen Workshop, um Deine Projekte und Ideen vorzustellen, über die wir anschließend diskutieren. Katharina Wyss hat langjährige Erfahrungen mit sozialem Engagement und stellt als Beispiel die Herausforderungen in der Zusammenarbeit mit einem Kinderschutzhaus in Namibia vor (Mother Wilhelmina Hostel, Katutura). Die Transition Town Bewegung sowie Mitorganisatoren des Florakiezfestes aus Berlin-Pankow sind sicher gern wieder Gäste in unserer Runde. Tauscht Erfahrungen aus und vernetzt Euch!

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13. Die Stimme stimmt
Jeanette Kankarowitsch-Zenker, Heilpraktikerin Psychotherapie HP und Gestalttherapeutin, www.bewegtegestalt.de

Der eigenen Stimme zu lauschen, sich singend bewegen ist eine Form der Meditation, in der erlernbar ist, sich zutiefst so anzunehmen, wie man ist. Heilsames Lauschendes Singen nach der Sintala -Methode (Adamek/Eckes) ist ein künstlerischer Weg der Selbstheilung und Teil des innovativen Netzwerkes zur Förderung der Alltagskultur des Singens e. V.
Das Heilsame Singen aus Leib und Seele ist ein Gesundheitsmittel, eröffnet jedem zugängliche Wege zu Lebensfreude und Regenerierung in Zeiten erhöhter psychischer Belastungen.

Inhalt: Singen von Meridianmantren, Atem- und Wahrnehmungsübungen, Singen in Bewegung, Stille und Lauschen.

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14. Shiatsu Workshop: Körper Bewusst Sein und Gesundheit
Europäisches Shiatsu Institut ESI, Katrin Schröder, www.shiatsu.de/berlin

90 Minuten berühren wir Sie mit Shiatsu, der heilsamen japanischen Körperarbeit. Unsere Lehrerin Katrin Schröder zeigt Ihnen ganz praktisch die Schönheit und Tiefe der energetischen Berührung. Sie erfahren etwas über die Grundprinzipien des ESI Shiatsu, die Energieleitbahnen und ihre spezifische Behandlung und natürlich etwas über das Element Metall und seine Wirkung im Monat Januar.

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15. Workshop Solidarische Landwirtschaft
Frank Viohl, www.freiräume.org

In Berlin und Umland sprießen sie aus dem Boden: Stadtteilgruppen, die ihr Gemüse direkt von einem Hof aus der Region beziehen.
Sechs neue Höfe mit 20 Stadtgruppen setzen das Konzept 2012 neu um. Der Bauer hat Planungssicherheit, die Städter bekommen saisonales und regionales Gemüse von einem Bauern, den sie kennen, Mitarbeit bei Anbau und Ernte inclusive.
Der Coach und Berater Frank Viohl bringt Bauern und Stadtmenschen zusammen und hilft bei der Etablierung neuer Stadt-Land-Beziehungen.

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(Extern) 16. HomeBase Project – Contemporary Art and Social Change
Heather McKee and HomeBase Team, www.homebaseproject.org
Ort: HomeBase Lab, Thulestrasse 54, Berlin-Pankow (ca. 20 min Fahrt mit BVG)

HomeBase Project seeks to integrate contemporary art into the everyday local experience, opening up the role of art as an educational tool for cross-cultural dialog, social integration, and community cultivation. The topic of “home” as the basis for this inquiry is a universal theme that engages all populations – artists, local residents of all ages, ethnicities, social and cultural background, and is explored through a diverse array of lenses. Through this process walls of alienation are broken through, and a new cultural and human understanding of ‘other’ is enabled.

The HomeBase template consists of the following three phases: Residency – artists and HomeBase team members participate in an Artist-in Residency program that includes group dinners and education workshops with invited guest lecturers that are intended to stimulate the exploration of home in relation to the site, addressing issues related to the history of the neighborhood, the architecture of the building, and cultural notions of home. The second phase is research in social innovation and finally the cycle culminates in a HB Festival. Based on this we offer a Faircamp workshop on the 19th of January on site, during our Festival, where after a short presentation of HB, we will work together with a group of people to design and curate an experience of a lunch within the HB Festival. For this workshop to become a success we challenge a group to work towards serving the full experience of a homemade meal as an innovative and integrative performance to the festival guests.

Practical information > 12:00 am – 2:00 pm, depending on payment, we provide food

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Kinder-Kreativinsel Workshop:
Atelier Flora malt mit Euch für Afrika, von 10.30 bis 12 + 14 bis 16 Uhr, mit Judith Drews, Illustratorin, und Regina Voss, Journalistin, http://atelierflora.blogspot.com

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