Workshops Fair Camp 2012 (Kurzkonzepte)

4. Dezember 2011 · Keine Kommentare

Hier sind die Kurzkonzepte aller Workshops zu lesen, die auf dem Fair Camp 2012 stattfinden. Die Anfangszeiten sind im Programm zu finden. > PDF Download

1. Ich bringe Licht in den Textilsiegel Dschungel
Enrico Rima, www.lebenskleidung.com

Ich werde die Leute da abholen, wo sie ohne vorhandenes Expertenwissen stehen. Also: Ökotex 100; Cotton made in Africa (u.a. Tchibo), Fair Trade Textilien, kbA Textilien und zu guter Letzt GOTS. Nebenbei werde ich auch immer wieder Bezüge zur Komplexität der Textilkette einstreuen und aus der Praxis zur Sicherstellung der Transparenz in dieser Kette eingehen. Ich werde bei der Vorstellung der Siegels in die ständige Interaktion mit den Teilnehmer gehen und nachfragen, was sie mit dem Siegel assoziieren und verbinden. Das Gleiche werde ich in Bezug auf die Färbung tun.

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2. Gemeinschaftsbildung und Essen, Dialogworkshop
Frank Viohl, Berater für soziale innovationen im Umland von Berlin, www.solidarische-landwirtschaft.org

In Zeiten zunehmender Rohstoffknappheiten und des Zusammenbrechens alter Strukturen macht es Sinn, neue, regionale Gemeinschaften (CSA-Community supported Agriculture) zur Grundversorgung mit Lebensmitteln und zum gemeinsamen Tun entstehen zu lassen.

Gemüsegemeinschaften (CSA – Community supported Agriculture) heißt: Eine Gruppe von Menschen teilt sich die Ernte und gibt dafür dem Landwirt einen Festbetrag im Monat. Die Ernte wird wöchentlich an eine nahe gelegene Abholstelle geliefert und geteilt. Dazu gehört auch eine regelmäßige Mithilfe auf dem Feld sowie bei der Sicherung der Ernte. Eine neue Form konkreten solidarischen Handelns mit Perspektive.

Das Konzept entstand in den 1960er Jahren in Japan. In den USA gibte es derzeit mehr als 1500 Gruppen. Gemüsegemeinschaften zu bilden war eine der favorisierten Ideen auf dem Weltsozialforum 2001 in Porte Alegre (Brasilien).

Überall in Deutschland entstehen gerade Gemüsegemeinschaften, Details siehe www.solidarische-landwirtschaft.org, jetzt neu auch im Osten und Süden Berlins.

Vorteile:

  • 100 Prozent Bio und regional
  • Topqualität und Frische, nachhaltiger geht es nicht
  • Günstiger Preis durch kürzeste Wertschöpfungskette (direkter Weg vom Bauern zum Esser)

Direkter Beitrag für:

  • den Erhalt nachhaltiger Arbeitsplätze,
  • mehr Ernährungssouveränität
  • mehr Wertschätzung dem Landwirt gegenüber und, nicht zu unterschätzen,
  • bessere Lebensqualität durch Übereinstimmung zwischen Denken und Handeln.

Warum also gute Lebensmittel teuer im Supermarkt, im Bioladen oder über Abokiste kaufen, wenn ich sie günstiger direkt vom Landwirt beziehen und gleichzeitig Teil einer Gemeinschaft werden kann? Mitmachlandwirtschaft – ein Gebot der Stunde. Dazu lade ich herzlich ein.

Der Workshop wird eine Dialogveranstaltung mit sehr konkreten Schritten zu Information und Beteiligung sein. Sie, die Workshop-TeilnehmerInnen, entscheiden darüber, was wir miteinander erleben und wie konkret es wird. Ich freue mich darauf. http://www.freiräume.org, Regenerative Energie in Bürgerhand: www.witzenhausen-solar.de

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3. Yoga Workshop
Catherine Jodoin, Trainerin im EDEN*****/Dock11, www.eden-berlin.com

Durch Körperhaltungen (Asanas), Atmung und Entspannungsübungen, die vom Ashtanga Yoga inspiriert sind, lernen Sie, Ihre Kraft, Beweglichkeit, Flexibilität, Konzentration zu erhöhen, sowie zu entspannen. Ziel ist, die Harmonie zwischen Körper und Gesit, sowie innere Ruhe, zu finden.

Catherine Jodoin, geboren 1977 in Montreal, Kanada, schloss ihr Tanzstudium an der dortigen LADMMI, Les Ateliers de Danse Moderne de Montréal, ab und arbeitete anschließend u. a. mit José Navas und Dominique Porte. Jodoin ist Praktikerin der Körperarbeittechnik Grinberg Methode, Stufe 1, und unterrichtet in Berlin Tanztraining für Profis und Yoga. Seit 2004 hat sie mehrere eigene Solochoreografien entwickelt und international präsentiert.

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4. Traumschule – Wege zu einer nachhaltigeren Bildung
Katharina Wyss, www.katharina-wyss.com

Was ist eine Traumschule? Jeder wird darunter etwas ganz anderes verstehen. Oder doch nicht? Wir diskutieren über unsere Erfahrungen in Schulprojekten in Bezug auf die Grundlagen einer Kommunikationskultur, die den Weg zu einer Traumschule erst ebnet. Menschen machen Schule. So geht es nicht um „das“ beste Schulmodell, ob basis-demokratisch oder nach Montessori, Reichen oder Steiner unterrichtet wird, sondern über Wege, wie jeder bei sich selbst anfangen kann und worauf wir alle im Umgang miteinander und in der Verantwortung mit Gruppen und/oder Klassen zu achten haben.

Warum? Damit wir mit den verschiedensten Ideen gemeinsam mit unseren Kindern auf einem bunten großen Bildungsschiff über die bewegten Weltmeere fahren und alle zukünftigen Herausforderungen gemeinsam souverän meistern.

Ich freue mich über den regen Austausch Eurer Erfahrungsmodelle und gebe gern einen Einblick in das „Natürliche Spiel“ nach Fred Donaldson sowie die „(Gewalt)Freie Kommunikation“ vor. Mein Erfahrungshintergrund speist sich u.a. aus den ersten beiden Jahren als aktive Mutter an der Naturschule im Stadtgut Blankenfelde sowie als freie Mitarbeiterin im Bereich Marketing/PR an der Waldorf School Windhoek in Namibia. > Rückblick Workshop 2011 auf dem GreenCamp

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5. Feng Shui Workshop – Bringen Sie Ihren Grundriss mit!
Dörte Wittek, Lotos Concept, www.lotos-concept.de (ENTFÄLLT)

In diesem Workshop betrachten wir die wichtigsten Feng Shui-Regeln. An Hand Ihrer Fragen und mitgebrachten Grundrisse stellen wir gemeinsam die Inhalte des Workshops zusammen. Wir analysieren den Grundriss Ihrer Räumlichkeiten in Bezug auf seine Form, die Lage der Räume, untersuchen den Qi-Fluss und die günstigen Bereiche und Richtungen. In der Gruppe erarbeiten wir eine Gestaltungsrichtlinie für Ihr Lebensumfeld und geben praktische Beispiele zur Umsetzung. Sie gehen mit praktischen Inspirationen nach Hause, die Sie direkt umsetzen können.

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6. Naturverbindung ist ein Grundbedürfnis
Bastian Barucker, Natur- und Wildnisschule Waldkauz, www.wildnisschule-waldkauz.de

„Die Alten wussten, dass das Herz eines Menschen, der sich der Natur entfremdet, hart wird. Sie wussten, dass mangelnde Ehrfurcht, Wertschätzung von allem Lebendigen und allem, was da wächst, bald auch die Ehrfurcht und Wertschätzung vor den Menschen absterben lässt. Deshalb war der Einfluss der Natur, der die jungen Menschen feinfühlig machte, ein wichtiger Bestandteil ihrer Erziehung.“ Luther Standing Bear, Lakota, 1868–1939

Naturverbindung: Wusstest du, dass wir Menschen die meiste Zeit unserer Existenz darauf angewiesen waren einen direkten und intensiven Kontakt mit der Natur zu haben? Ist dir bewusst, dass eine Unverbundenheit mit dem Netz des Lebens als Jäger und Sammler keine Option war? Die Trennung von Mensch und Natur ist eine sehr moderne Idee und gerade in der heutigen Zeit erleben wir die verheerenden Folgen. Wir brauchen eine Rückverbindung zum Natürlichen! Lernen findet durch Erfahrung statt und intensive Erfahrungen mit der Natur bewirken nicht unbedingt viel Wissen (obwohl das eine Nebenwirkung ist), sondern tiefe und persönliche Beziehungen! Wir wollen Naturverbindung stärken, Lebendigkeit ermöglichen und kindliche Neugier und die eigene Kreativität (wieder) erwecken.
In diesem Workshop werden wir uns der Herausforderung stellen im benachbarten Schlosspark Natur und Wildes zu entdecken und zu bestaunen. Wir nehmen uns Zeit für die eigene Lust die Natur zu entdecken und sie mithilfe all unserer Sinne wahrzunehmen. Das Verfolgen einer Tierfährte, die Sprache der Vögel oder das Wissen um essbare Pflanzen sind nur einige der vielen Aspekte intensiver Naturverbundenheit.

Der Weg des Kreises: Die gemachten Erfahrungen bringen wir als Geschichten zurück zur ganzen Gruppe und im Kreis tauschen wir uns über Erlebtes aus. Der gemeinsame Austausch lassen uns an anderen Erfahrungen teilhaben und gibt uns die Möglichkeit uns auszudrücken. Wir versammeln uns sozusagen ums Feuer und tauschen unsere Geschichten vom „Jagen und Sammeln“ miteinander aus.

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7. Soziales Unternehmertum am Beispiel von www.gundara.de, Kabul/Berlin
Dr. Gunda Wiegmann

Workshop zu dem Thema “Social Entrepreneurship” und zu der Frage, warum wir von Gundara meinen, dass ein soziales Unternehmen nachhaltiger ist, als die Arbeit vieler NGOs in Entwicklungsländern. > Ablauf: Input zu der Entstehung von Gundara (soziales Unternehmertum/ fairer Handel) und dann Überleitung in die Diskussion,

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8. Healing Tao – Grundlagen der chinesischen Gesundheitslehre
Gerhard Bächer, www.eastside-tao.de/termine.htm

Healing Tao basiert auf den in den letzten 2.500 Jahren in China entwickelten Methoden der Selbstheilung/Prävention. Dazu gehören mentale/meditative Übungen wie das „Innere Lächeln“, die „6 Heilenden Laute“ und der „Kleine Energiekreislauf“. Mit Körperübungen wird eine Körperstruktur entwickelt, die den Fluss der Lebensenergie Chi im Körper fördert und damit auch eine Grundlage für Tai Ji – der Höchsten Vereinigung von Yin und Yang – darstellt. Diese Körperstruktur ist ebenso Voraussetzung für die Arbeit mit „höheren“ Energien, wie sie im mehrstufigen Komplex der „Inneren Alchemie“ eingeübt wird. Auch der Zugang zum „I Ging“, dem Buch der Wandlungen, ist mit den Übungen der Inneren Alchemie in einer anderen Qualität möglich. > http://www.eastside-tao.de/termine.htm

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9. „love in action“ – Dragon Dreaming & Gewaltfreie Kommunikation (GFK)
Ulrike Reimann, www.emotionskultur.de

Dragon Dreaming und GFK sind viel mehr Haltung als Methoden, um das, was in uns lebendig und von Bedeutung ist mit anderen zu teilen und es sichtbar und lebbar zu machen – in Beziehungen, Gruppen  und Projekten: Träume gemeinsam wahr werden lassen, in Verbindung mit sich und anderen sein und damit Heilung, Wachstum und Nachhaltigkeit für uns alle erreichen.

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10. Aufrichtung und Stabilität – Einführung in die Feldenkrais Methode
Kirsten Jacobs, Florian Schäffler, feldenkrais mitte, www.feldenkrais-mitte.de

Der Workshop richtet sich an alle, die die Feldenkrais Methode und/oder unsere Arbeit im speziellen kennenlernen wollen. In den 90 Minuten geben wir sowohl einen praktischen Einblick in die klassische Feldenkrais Gruppenarbeit als auch eine kurze Einführung in Geschichte und Theorie der Methode. Im gemeinsamen Gespräch kann das Erlebte eingeordnet werden. Einfache Partnerarbeit zum Thema Stabilität lässt die Wirksamkeit der Arbeit erfahrbar werden.

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11. Das Potenzial der Stimme entdecken
Camilla Elisabeth Bergmann, www.body-and-voice.de

Wir gebrauchen unsere Stimme tagtäglich. Dennoch sind wir uns ihrer oft nicht bewusst und viele Menschen kennen nur einen Bruchteil ihres stimmlichen Potenzials. In diesem Workshop erproben wir spielerisch die verschiedenen Facetten der Stimme – mit Spaß, Phantasie, Bewegung und zeitweiligen meditativen Ruhephasen.

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12. Karmakonsum im Gespräch und anschl. 15 min. Yogasession
Christoph Harrach, www.karmakonsum.de

Der Gründer der KarmaKonsum-Konferenz Christoph Harrach steht uns als Gesprächspartner zur Verfügung. Er ist als einer der nachhaltigsten Köpfe Deutschland 2010 ausgezeichnet, Unternehmensberater, Change Designer und Yoga-Lehrer. Die KarmaKonsum-Konferenz findet 2012 am 31.5. und 1.6. in Frankfurt am Main statt.

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13. Wege in die eigene Kraft – Familienstellen
Anette Marahrens, Ganz Ich Institut, www.ganz-ich.com/aufstellungen (ENTFÄLLT)

Wie die Arbeit Bert Hellingers gezeigt hat, ist der Mensch nicht nur Spiegel seiner Umwelt und Genetik sondern auch Ausdruck seiner Herkunft und den Taten und Handlungen seiner Vorfahren. Das System in dem wir groß geworden sind (unsere sog. Herkunftsfamilie), prägt uns. Unsere Familiengeschichte ist ein Teil unseres Wesens, unserer Herkunft, unserer Lebenserfahrung. Wir alle tragen unser unbewusstes Bild von diesem System in uns. Es bestimmt unser Verhalten und unsere Beziehungen. Stärkt oder schwächt uns. Macht uns krank oder gesund.

Wie kann Aufstellungsarbeit dazu beitragen, uns zu stärken?  Die Schöpfungskraft des Herzens zu nutzen, um Getrenntes und Ausgeschlossenes in uns zu versöhnen und in den Einklang zu finden? Das versucht dieser Workshop in Theorie & Praxis aufzuzeigen.

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14. Grünes Geld – die GLS Gemeinschaftsbank
Nina Kressin, GLS Gemeinschaftsbank – die erste sozial-ökologische Universalbank der Welt

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Warum lohnt es sich das Fair Camp in Berlin besuchen? Lass Dich von den Videos unseres Vorbildes, dem Green Camp von Karmakonsum, inspirieren. http://www.karmakonsum.de/konferenz/greencamp/

Die vierzehn Workshops à 90 min. bilden den Kern des Fair Camp. Sie laufen jeweils nur einmal. Zur Abschlußpräsentation gibt es von jeder Workshopgruppe eine Best-of-Kurzzusammenfassung. Diese wird gegen 17.30 stattfinden.

Tags: Fair Camp · Programm · Workshops

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