Aktuell von der Karmakonsum-Konferenz: Workshop „LivingHub“ passend zum Thema Transition towns

26. Juni 2010 · Keine Kommentare

Frisch vom Green-Camp, dem 2. Tag der Karmakonsum-Konferenz:
Workshop von „LivingHub – mit weniger zum mehr“

Fakt: In Deutschland werden 200.000 neue Wohnungen jedes Jahr gebaut benötigt und gebaut. Ziel von „Living-Hub“ ist die Verbindung von individuellen und gemeinschaftlichen (Wohn)Räumen mit von allen nutzbaren Ressourcen und haushaltsnahen Dienstleistungen. Durch die gemeinsame Nutzung von Räumen wird der Kontakt untereinander gefördert. Das Wertschöpfungsmodell zeigt, 150% Nutzen für 95% Investition. So kann z.B. der Musikraum, der gemeinschaftlich genutzt wird, besser ausgestattet werden. Ein weniger an Wohnfläche und ein mehr an gemeinsam genutzter Fläche. Beispiel: 80qm privat, 8qm davon gemeinschaftlich genutzt, bei 30 Wohnungen entspricht das einer Gemeinschaftsfläche von ca. 240qm. Tenor: „Du lebst zusammen mit anderen, Du nutze die Gemeinschaftsräume, wenn Du Lust hast, immer mit der Möglichkeit, Dich in Deine Räume zurückzuziehen.“ Die Youniq AG setzt für Studenten dieses Prinzip bereits um. Ein weiteres Beispiel wird von dem Workshopmacher Arne Steffen genannt: „Wohnbase“ in Österreich. // alle Workshops im Überblick
Fazit: Fast das gesamte Publikum des Workshop, mit ca. 70 Teilnehmern, sagte JA zu neuen Wohn- und Lebensmodellen. Es ist eines der wichtigen Themen, die uns (die Goldboerse) bewegen und so werden wir die neue Rubrik „Transition town“ mit deutschlandweiten Kontakten kontinuierlich erweitern.

> Bilderstream Workshop auf der Karmakonsum-Konferenz

Tags: Allgemeines · Karmakonsumkonferenz · Transition Town

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